Fußball

Fußball Wamangituka und Endo neu im Zweitliga-Kader

VfB Stuttgart bessert doppelt nach

Stuttgart.Der neue Konkurrent für Mario Gomez saß mit VfB-Sportdirektor Sven Mislintat an einem Tisch und unterschrieb einen langfristigen Vertrag. Ein möglicher Ersatz für den verletzten Orel Mangala tummelte sich am Dienstag auch schon auf dem Trainingsplatz. Am Tag nach dem mühsamen 1:0-Erfolg im DFB-Pokal bei Hansa Rostock hat der VfB Stuttgart zwei weitere Transfers perfekt gemacht.

Zum einen setzte sich der schwäbische Fußball-Bundesligist im Werben um den kongolesischen Stürmer Silas Wamangituka durch. Mit dem 19 Jahre alten Angreifer, der vom französischen Zweitligisten Paris FC kommt, plant der Bundesliga-Absteiger für die nächsten fünf Jahre. Der Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2024.

„Wir sind überzeugt, dass er seinen Teil zu einer erfolgreichen Saison beisteuern wird“, sagte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat, „und freuen uns sehr, dass Silas sich entschieden hat, mit uns gemeinsam seine nächsten Entwicklungsschritte zu gehen.“ Angesichts der interessierten Konkurrenten hatte Mislintat zuvor behauptet: „Wir sind in einer klaren Außenseiterposition. Wir sind der einzige Zweitligist im Rennen.“ Mit der Verpflichtung reagierten die Stuttgarter auch auf die Verletzung des neuen Angreifers Sasa Kalajdzic, der sich in der Vorbereitung einen Kreuzbandriss zugezogen hatte.

Lange an Transfer gearbeitet

Der zweite Neuzugang ist flexibel einsetzbar. Der japanische Fußball-Nationalspieler Wataru Endo kommt zunächst auf Leihbasis bis zum Ende der Saison vom belgischen Erstligisten VV St. Truiden. Der VfB besitzt danach eine Kaufoption für den 26-Jährigen, wie Mislintat erklärte: „Es ist ein Transfer, an dem wir lange gearbeitet haben. Die Vielseitigkeit spricht für ihn.“

Der 1,78 Meter große Endo kann im defensiven Mittelfeld sowie als Rechts- und Innenverteidiger spielen, am Sonntag kam er noch beim 2:1 gegen Standard Lüttich zu einem Teileinsatz. VfB-Trainer Tim Walter äußerte sich allerdings zunächst zurückhaltend: „Ich habe ihn heute zum ersten Mal gesehen“, sagte der 43-Jährige einschränkend: „Ich sehe ihn mehr im Mittelfeld, ich sehe ihn auf der Sechs. Für andere Positionen ist er ein Stück weit zu klein.“