Fußball

Fußball Bremen muss zum Abstiegskrimi nach Mainz

Werders letzte Chance

Archivartikel

Bremen.Die gute Stimmung von Florian Kohfeldt passt so gar nicht zur prekären Situation des Tabellenvorletzten: Bestens gelaunt zeigte sich der Trainer von Werder Bremen am Freitag auf einer virtuellen Pressekonferenz. Doch auch der immer wieder schmunzelnde Coach des Fußball-Bundesligisten gab vor dem Abstiegsgipfel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim FSV Mainz 05 zu: „Es geht in der Tat um alles. Es zählt nur ein Sieg.“ Sechs Punkte beträgt Werders Rückstand auf den Tabellen-15. (34 Punkte) aus Rheinhessen. Eine Niederlage in Mainz und ein gleichzeitiger Erfolg von Fortuna Düsseldorf (29) gegen den FC Augsburg würde den zweiten Bundesliga-Abstieg der Bremer Clubgeschichte schon einen Spieltag vor dem Saisonende perfekt machen. „Der Druck ist da. Wir wissen um die Konstellation, in die wir uns gebracht haben“, sagte Kohfeldt und wiederholte: „Es zählt nur ein Sieg.“

Dafür blendet er alles andere aus. Nach dem blamablen Dortmunder Auftritt beim 0:2 gegen Mainz wird der Bremer Coach keine Appelle an die Konkurrenz senden, die gegen die Abstiegskandidaten noch antreten werden. „Ich werde jetzt nicht mit dem Finger auf irgendjemanden zeigen. Ich darf mich damit nicht beschäftigen“, sagte er.

Zum Düsseldorf-Spiel wird es keinen direkten Kontakt geben, um immer über den Fortuna-Zwischenstand informiert zu sein. „Wir müssen die Voraussetzungen schaffen, danach schaue ich auf die Tabelle. Es würde nichts an unserer Herangehensweise ändern“, erklärte Kohfeldt. Dann soll nach dem Kohfeldt-Plan für Werder noch alles möglich sein. Drei Punkte in Mainz – und die Hanseaten können sogar wieder von einer direkten Rettung träumen. dpa

Zum Thema