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Zur Not weiter mit Horst Hrubesch

Domzale.Nach seinem erfolgreichen Debüt will Horst Hrubesch seine Kurzzeit-Mission als Bundestrainer der deutschen Fußballfrauen mit dem zweiten Sieg abschließen. Doch ob der 66 Jahre alte Routinier im WM-Qualifikationsspiel am Dienstag in Domzale gegen Slowenien wie geplant tatsächlich zum letzten Mal auf der Bank sitzt, scheint keineswegs sicher. Es hängt davon ab, wie schnell der DFB bei der Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin für die glücklose Steffi Jones fündig wird. D er Europameister von 1980 würde im Notfall wohl sogar bis Ende des Jahres aushelfen.

Bis Mitte Mai, so der Plan, erwartet das DFB-Präsidium Vorschläge für eine tragfähige und zukunftsträchtige Lösung auf dem wichtigen Posten. Im Gespräch sind der ehemalige Trainer und jetzige Sportdirektor des VfL Wolfsburg, Ralf Kellermann, und die frühere Nationalspielerin Martina Voss-Tecklenburg, die aber noch bis zum Ende der WM-Qualifikation als Schweizer Nationaltrainerin gebunden ist. dpa