Fußball

Fußball

Zwanziger zieht vor Gericht

Archivartikel

Frankfurt.Der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger will sich vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) gegen die Anklageerhebungen im Zuge der Sommermärchen-Affäre wehren. „Der Grundsatz der Fairness wurde nicht eingehalten. Das trifft auf beide Verfahren in Frankfurt und in der Schweiz zu. Das rechtliche Gehör ist ein Grundrecht“, sagte Zwanziger.

Der einstige DFB-Chef gehört wie die früheren Fußball-Funktionäre Wolfgang Niersbach, Horst R. Schmidt und Urs Linsi zu den Angeklagten in einem Steuerverfahren vor dem Landgericht Frankfurt und einem Verfahren der Schweizer Bundesanwaltschaft wegen des Vorwurfs des Betrugs. Alle Beteiligten weisen die Anschuldigungen zurück. Hintergrund ist die weiterhin dubiose Zahlung von 6,7 Millionen Euro durch das damalige WM-Organisationskomitee an den Weltverband FIFA aus dem Jahr 2005. dpa