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Aktionstag unter dem Motto „Hör nicht auf!“

Archivartikel

Initiative: Welttag des Hörens am 3. März

Am Dienstag, 3. März, jährt sich der Welttag des Hörens zum zehnten Mal. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Bundesverband der Hörgeräte-Industrie (BVHI) werben dabei für die Prävention von Hörminderungen und klären über die Folgen unversorgter Schwerhörigkeit auf.

5,8 Millionen Erwachsene in Deutschland leben mit einem beeinträchtigenden Hörverlust, aber nur jeder Dritte unternimmt etwas dagegen. Im Umkehrschluss lassen hierzulande 3,8 Millionen Menschen – die Einwohnerzahl Berlins – ihren Hörverlust nicht versorgen und nehmen gesundheitliche sowie soziale Einschränkungen in Kauf. Bei der diesjährigen Kampagne geht es daher um weit mehr, als „nur“ darum gut zu hören: Ein intakter oder gut versorgter Hörsinn schützt vor kognitivem Leistungsverfall, bewahrt vor Unfällen im Straßenverkehr, ermöglicht die Pflege sozialer Kontakte und das Erleben der Natur und ihrer Klänge. Hören schafft Verbindung zwischen Mensch und der Umwelt. Es ist daher einer der wichtigsten – wenn nicht der wichtigste „Sinn des Lebens“.Daher ist es wichtig, das Gehör zu schützen und im Falle einer Hörminderung bestmöglich zu versorgen. Der Welttag des Hörens will so viele Menschen wie möglich über die Bedeutung des guten Hörens informieren und für den eigenen Hörsinn sensibilisieren. Die (deutschsprachige) Kampagne mit dem Motto „Hör nicht auf!“ ist ein Appell zur Vorsorge durch regelmäßige Hörtests. Von Deutschlandweit bis nach Österreich und in die Schweiz setzen sich am 3. März Hörakustiker, HNO-Ärzte und zahlreiche weitere Partner mit vielfältigen Aktionen für das gute Hören ein. Bereits in den vergangenen Jahren haben weltweit immer mehr Partner und Länder die Kampagne zum Schutz des Gehörs und zur Versorgung einer Hörminderung im Rahmen des Welttages begleitet. Allein in Deutschland erreichte der Welttag des Hörens 2019 knapp 31 Millionen Menschen. Welttag des Hörens