Gesundheit

Kunst als medizinischer Faktor

Archivartikel

Vor acht Jahren bekam Sebastian Wien die Diagnose Parkinson. Dennoch erschafft er unbeirrt seine filigranen Stahlskulpturen. Der Dortmunder Bildhauer ist fest davon überzeugt, dass seine Arbeit auch einen Nutzen für seine Gesundheit hat.

Sebastian Wien ist Bildhauer. Und Parkinson-Patient. Gerade hat er erzählt, dass seine Kunst inhaltlich nicht viel mit der Krankheit zu tun habe. Aber dann fällt sein Blick auf eines seiner Werke, ein abstraktes Muster auf einer Metallplatte. „Das sieht aus wie ein Bild von einem Nervengeflecht aus einem Raster-Elektronenmikroskop“, meint er nachdenklich. „Mikrostrukturen im Gehirn, die ich da

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