Handball

Frauenhandball-A-Liga FSG Lola nur mit kurzer Schwächephase

50 Minuten überzeugend

Archivartikel

Lampertheim.„Das war spielerisch eine richtig gute Leistung von uns – vom zehnminütigen Aussetzer mal abgesehen“, meinte Florian Gleich, Trainer des Frauenhandball-A-Ligisten FSG Lola, nach dem 28:24 (11:15)-Erfolg gegen die HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden III. Die Spielgemeinschaft aus Lorsch und Lampertheim war tatsächlich über weite Strecken tonangebend, geriet aber nach dem 10:8 (20.) mit 11:15 ins Hintertreffen.

„Das waren zehn Minuten, in denen rein gar nichts geklappt hat. Da hat uns dann der Pausenpfiff gerettet“, so Gleich. In der Kabine fand das Trainerduo Gleich und Jürgen Held dann aber die passenden Worte, denn die Lolas kamen hochmotiviert in die zweite Hälfte. Binnen fünf Minuten war der 16:16-Ausgleich geschafft, fünf Minuten später hieß es sogar wieder 19:16 für die Gastgeberinnen. „Da hatten wir eine ganz starke Phase“, meinte Gleich zum 7:0-Lauf vom 12:16 zum 19:16 (46.).

Doch die Weiterstädterinnen steckten noch nicht auf, blieben bis zum 20:22 (51.) in Schlagdistanz. Mit einem weiteren Zwischenspurt zum 25:20 (55.) bog die Spielgemeinschaft dann aber auf die Siegerstraße ein. Als die überragende Katrin Grieser 100 Sekunden vor dem Ende zum 28:23 traf, war die Messe endgültig gelesen. Die ehemalige Drittliga-Spielerin der HSG Mannheim und der HSG Bensheim/Auerbach steuerte insgesamt neun Treffer zum verdienten 28:24-Heimsieg bei und war von den Gästen nie in den Griff zu bekommen. Ein Sonderlob erhielten aber auch Lea Burkhard und Marie-Christin Hafner, die in Angriff und Abwehr überzeugten.

FSG-Tore: Katrin Grieser (9/3), Lea Burkhardt (6), Nadine Gärtner (4), Nadine Koob (2), Esther Berg (1). me