Handball

Handball Trainer Bernd Seiberth stellt nach dem Aufstieg in die Bezirksoberliga seine Spielerinnen vor

Die „Meister-Mädels“ der FSG

Biblis.Riesig war die Enttäuschung vor einem Jahr, als die Handballerinnen der FSG Biblis/Gernsheim aus der Bezirksoberliga abgestiegen sind, umso größer nun der Jubel nach der Rückkehr. Nicht wenige rechneten nach dem Abstieg sogar damit, dass das Team abgemeldet werden müsste. Doch die Spielerinnen rissen sich zusammen, nahmen die Herausforderung an und die Verantwortlichen fanden in Bernd Seiberth einen neuen Trainer, der die Aufgabe direkter Wiederaufstieg mit viel Elan anging.

Nur eine Niederlage kassierte die FSG in der A-Liga-Saison – gegen die vom ehemaligen Bibliser Coach Sascha Köhl trainierten Heppenheimerinnen. Alle anderen Partien gewannen die Ried-Handballerinnen meist deutlich. Dass der sofortige Wiederaufstieg in die Bezirksoberliga hoch verdient ist, daran gibt es nach der überzeugenden Saison keine Zweifel. Folgend stellt Bernd Seiberth seine „Meister-Mädels“ vor, die bis auf Zeynap Durmaz und Tina Bonifer auch in der kommenden Runde zusammenbleiben werden.

Liboria Romano: Absolute Führungsspielerin – sowohl auf als auch neben dem Platz. Trotz ihres Alters eine, wenn nicht die fitteste Spielerin im Team , hält den Laden zusammen und war unsere beste Werferin.

Kerstin Bonifer: Sie verfügt über große Führungsqualitäten auf Grund ihrer Erfahrung. An ihr kann sich die Mannschaft aufrichten, wenn es nicht läuft.

Lisa Götz: Mit ihrer Nervenstärke geht sie immer wieder voran. Ihr Siebenmeter in der Schlusssekunde im zweiten Saisonspiel zum 25:24-Sieg in Erfelden ist unvergessen.

Lisa Kreimes und Lisa Argentino: Gegen diese beiden möchte niemand gerne spielen. Sie sind richtige „Abwehrtiere“ und damit ungemein wichtig für uns.

Julia Höfle: Sie hat gerade im Angriff oft ihr enormes Potenzial gezeigt, von ihr erwarte ich noch einiges.

Mareike Hübner: Auch sie zählt zu den „Abwehrtieren“, hat aber auch oft erst im rechten Rückraum dann auf der Rechtsaußenposition ihr Können gezeigt – und ist für die Social-Media-Kanäle verantwortlich.

Lea Milius und Demet Özyurt: Für mich als ehemaligen Torwart natürlich die wichtigste Position, das Tor. In der Hinrunde war Lea auf Grund der Verletzung von Demet oft gesetzt und hat uns unter anderem die Spiele in Heppenheim und Erfelden gewonnen. Im Dezember war Sie mit der Familie fünf Wochen in Chile und Demet konnte ihre Chance nutzen. Mittlerweile haben wir ein Topgespann, welches sich sehr gut versteht und maßgeblich zum Aufstieg beigetragen hat.

Denise Neumann: Nach ihrer Babypause meldete sie sich Ende November zurück und konnte direkt weiterhelfen. Auf der für sie ungewohnten Rückraum-Mitte-Position hat sie sich zur Stammspielerin entwickelt.

Saskia Laudenbach: Sie kam nur etwa sechs Wochen nach der Geburt ihres Kindes wieder zurück. Damit konnten wir die Rückraum-rechts-Position nun wieder mit einer Linkshänderin besetzen.

Amina Drekovic: Sie hatte nach ihrer Kreuzbandverletzung immer mal wieder Probleme mit dem Knie und war auch beruflich häufig unterwegs. Dennoch zeigte sie, wenn sie da war, ihre Klasse auf Außen oder im rechten Rückraum und vor allem auf der vorgezogenen Abwehrposition mit vielen Ballgewinnen.

Tina Bonifer: Auf Rechtsaußen hat sie immer einen verlässlichen Job verrichtet, leider verlässt sie uns nach der Saison aus privaten Gründen.

Jasmin Baschnagel: Auf Rechtsaußen spielt unser Küken. Jasmin ist die schnellste Spielerin im Team, muss aber bei der Kraft zulegen.

Julia Schiefer: Die Allrounderin ist früh in der Saison noch zu uns gestoßen. Sowohl im Rückraum als auch am Kreis konnte sie uns jederzeit weiterhelfen und ist nicht mehr aus dem Team wegzudenken.

Janina Werner: Sie hatte auf Linksaußen mit Liboria Romano eine klasse Spielerin vor sich, war leider aber auch auf Grund ihres Jobs als Flugbegleiterin nicht so häufig dabei. Immer wenn sie zum Einsatz kam, machte sie einen guten Job.

Katja Hensler: Ein herber Verlust traf uns mit dem Kreuzbandriss von Katja, die eine starke Saison-Vorbereitung spielte und in den ersten Spielen direkt daran anknüpfen konnte.

Stefanie Pfeiffer: Sie schloss sich in der Winterpause aus der zweiten Mannschaft unserem Kader an. Somit hatten wir eine sehr gute Breite in der Mannschaft und konnten Ausfälle jeglicher Art optimal auffangen.

Zeynep Durmaz: Sie war leider beruflich seit mehreren Monaten kaum noch im Training – aber wenn sie da war, versprühte sie immer gute Laune und hat auch ohne Training auf dem Platz immer zu glänzen gewusst. Leider wird auch sie uns nun verlassen. me