Handball

Handball Optimismus bei Viernheimer Damen und Saase

Doppelte Zuversicht

Viernheim.Während die Konkurrenz erst eine Woche später startet, beginnt die Badenliga-Saison für die Handballerinnen des TSV Amicitia Viernheim bereits am 15. September mit dem Heimspiel gegen den TSV Rot. Mit einer gehörigen Portion Anspannung, aber auch Vorfreude, blickt die neue Trainerin Steffi Dietrich dem Rundenbeginn entgegen.

Dietrich, die unter ihrem Mädchennamen Osada über viele Jahre das Gesicht der Viernheimer Mannschaft als Spielerin und Torschützin vom Dienst war, übernahm nach diversen Trainerposten im Nachwuchsbereich nun die Damenmannschaft von Matthias Kolander und wird von Dennis Hoffmann als Co-Trainer unterstützt.

Auch im Kader hat sich einiges getan: Franziska Matthias, Jennifer Schäfer und Sarah Bäcker beendeten ihre Karriere, dafür wurden einige vor allem junge Spielerinnen dazugewonnen: Von der HG Saase kommen die Außen- und Kreisspielerin Lenja Müller (19) und Torhüterin Katharina Haas (24). Lea Schmitt (19 Jahre/Rückraum) und Sophia Niesel (20 Jahre/Rechtsaußen) wechseln vom TSV Birkenau zum TSV Amicitia und vom HC Vogelstang kommt die ebenfalls erst 19-jährige Rückraumspielerin Franziska Mandel.

Ausfälle zum Start

Mit dieser neuformierten Truppe soll es möglichst in Richtung vorderes Tabellendrittel gehen, wenngleich Dietrich die Liga durch die beiden Oberliga-Absteiger HSG Mannheim und SG Nußloch stärker als zuletzt einschätzt. Nicht ganz ideal sieht es vor der Saisonpremiere gegen Rot aus: Lisa Stein plagt sich mit Kniebeschwerden herum, Elisa Neumann ist nach einer Fußverletzung noch nicht bei hundert Prozent und Lara Günther ist privat verhindert. Aber die neue Trainerin ist sich sicher, dass auch mögliche Ausfälle mit dem ausgeglichenen Kader zu kompensieren sind.

Mit Verletzungspech haben die Handballerinnen der HG Saase bereits zum Rundenstart zu kämpfen. „Wenn alle fit sind, dann werden wir vorne mitspielen können“, ist Trainer Carsten Sender überzeugt. „Aber angesichts der Verletzten müssen wir einfach abwarten, wie sich die Runde entwickelt. Wir wollen von Beginn an möglichst viele Punkte sammeln und uns im oberen Mittelfeld etablieren“, so der Coach.

Saase stellt wie schon in der vergangenen Saison das jüngste Team der Liga: Zwei Drittel der Mannschaft sind unter 21 Jahren, verfügt aber dennoch schon über ausreichend Erfahrung. me