Handball

Handball-Badenliga TV Friedrichsfeld kommt in Knielingen mit 15:27 unter die Räder

Dubois fassungslos nach heftiger Klatsche

Archivartikel

Mannheim.Ernüchterung bei den Badenliga-Handballern des TV Friedrichsfeld: Nur eine Woche nach dem überzeugenden Heimsieg gegen Pforzheim ging das Team von Trainer Marco Dubois mit 15:27 (4:8) beim TV Knielingen unter. „Das war bitter. Wie es zu einem solchen Auftritt mit zum Teil haarsträubenden Fehlern kommen konnte, kann ich nicht erklären“, wirkte auch Dubois im Anschluss fassungslos.

Dabei begann es für die Friedrichsfelder gut: Basierend auf einer starken Abwehr führten sie 3:0 (11.), aber in den weiteren 19 Minuten der ersten Hälfte sollte nur noch ein mageres Törchen gelingen. „Wir haben völlig den Faden verloren“, musste auch TVF-Sprecher Florian Kuhn erkennen: „Wir haben einfache Fehler fabriziert und dadurch fehlten die Tore. In der Defensive standen wir eigentlich gut.“ Tatsächlich gab es an den acht Gegentoren bis zur Pause nichts auszusetzen – doch nur vier eigene sind indiskutabel.

Als Knielingen mit dem überragenden ehemaligen Viernheimer Sven Walther (14 Tore) nach dem Seitenwechsel auf 14:4 erhöhte, waren alle guten Vorsätze hinfällig. „Jetzt ärgern wir uns bis Dienstag über das Spiel, aber dann werden wir uns auf die nächsten Aufgaben vorbereiten“, will sich Kuhn gar nicht lange mit der Schlappe aufhalten.

SGL II – SG Heddesheim 19:21

Der Aufsteiger aus Leutershausen ärgerte den Absteiger aus Heddesheim mächtig, aber am Ende setzte sich der Favorit knapp durch. Leutershausen erwischte den besseren Start und führte in der ersten Hälfte fast durchgehend. Als das Team von SGL-Coach Roger Grössl mit einer Drei-Tore-Führung in die Pause ging, schien die Sensation greifbar. „Es holperte noch deutlich, vor allem in der Abwehr“, bemerkte SGH-Pressesprecher Theo Geiger. Besonders Felix Hildenbeutel und Maximilian Hornstein bekam Heddesheim nicht in den Griff.

In der zweiten Hälfte zeigte der Gast die passende Reaktion: Beim 12:12 (38.) war der Ausgleich geschafft, ab dem 14:16 gab das Team um den nun immer stärker werdenden Spielertrainer Martin Doll die Führung nicht mehr aus der Hand. Leutershausen kämpfte zwar verbissen und kam nach dem 15:19 (53.) noch einmal auf 17:19 (55.) heran, aber nach dem 19:21 zwei Minuten vor dem Ende gelang beiden Seiten kein Treffer mehr.

St. Leon/R. – TSV A. Viernh. 35:29

Bereits in der ersten Hälfte gerieten die Südhessen auf die Verliererstraße. St. Leon erwischte einen Blitzstart und führte nach fünf Minuten bereits mit 7:2. Erst nach dem 20:10 (24.) gelang es dem TSV Amicitia, sich mit einem 4:0-Lauf etwas heranzuarbeiten. Doch die Hoffnung auf eine Aufholjagd war schnell verflogen: St. Leon setzte sich erneut auf zehn Tore ab (28:18, 44.) und sorgte damit für die Entscheidung.