Handball

Handball-Badenliga TV Friedrichsfeld startet beim Heimsieg gegen Eppelheim mit einem 9:0-Lauf

Entscheidung schon nach zwölf Minuten

Archivartikel

Mannheim.Gelungene Heimpremiere für die Badenliga-Handballer des TV Friedrichsfeld: Mit 27:17 (15:6) bezwang das Team von Trainer Marco Dubois Aufsteiger TV Eppelheim und bot dabei eine grundsolide Leistung. „Natürlich bin ich mit so einem Ergebnis zufrieden“, sagte Dubois im Anschluss. Aber für überbordende Euphorie war das Spiel auch nicht geeignet. „Wenn wir konsequenter agieren, gewinnen wir noch deutlicher“, war der Trainer überzeugt.

Gäste-Coach Sebastian Dürr machte vor allem in der Anfangsphase große Probleme bei seiner Mannschaft aus. „Erst spät haben wir dann verstanden, wie wir in der Deckung spielen müssen“, erkannte er. Bis dahin hatte Friedrichsfeld aber schon mit 9:0 (12.) und 14:4 (26.) geführt, die Entscheidung war praktisch schon gefallen.

Dennoch appellierte Dubois in der Pause an seine Mannschaft, die Konzentration hochzuhalten und nichts mehr anbrennen zu lassen. Obwohl Eppelheim mit seiner nun defensiveren Abwehr weniger zuließ, am klaren Erfolg der Friedrichsfelder gab es nichts mehr zu rütteln. Nach dem 17:10 (40.) erhöhten die Gastgeber vor der corona-bedingt auf 78 Zuschauer begrenzten Kulisse wieder auf 22:11 und machten damit den Sack zu.

In einer guten Mannschaft wussten diesmal Jochen Zimmer – mit sieben Treffern erfolgreichster Werfer – und Alexander Schreiber, der mit fünf Toren ebenfalls mächtig Betrieb machte, besonders zu gefallen. „Insgesamt war das ein gutes Spiel“, lobte auch TVF-Sprecher Florian Kuhn. „Alle Spieler hatten ihre Einsatzzeiten und haben ihren Job gut erledigt.“

Hockenheim – SG Heddesh. 22:26

„Ich bin erstmal glücklich, dass wir dieses Spiel gewonnen haben“, atmete SGH-Trainer Mario Donat auf. „Nach der Auftaktniederlage zu Hause gegen Hardheim waren wir schon etwas unter Druck, haben diesem aber standgehalten.“

Von Anfang an ging Heddesheim beim Aufsteiger hohes Tempo, leistete sich dadurch aber auch den einen oder anderen Fehler. „Da waren wir teils einfach zu hektisch“, erkannte Donat. Dennoch legten die Gäste nach dem 5:5 (10.) immer knapp vor, schafften es vor der Pause, sich auf vier Tore abzusetzen, verpassten es aber, diese Führung auszubauen. „Dass Hockenheim in der zweiten Hälfte wieder rankam, war in erster Linie unseren Fehlern geschuldet“, so Donat.

Letztmalig waren die Rennstädter beim 21:20 auf ein Tor dran, dann sorgte ein 3:0-Lauf der SGH – einem Doppelschlag von Simon Gans ließ Jonas Bauer das 24:20 folgen – drei Minuten vor dem Ende für die Entscheidung. Bitter für die Heddesheimer: Schon in der ersten Hälfte fiel Rechtsaußen Nico Kettner mit einer Bänderverletzung im Sprunggelenk aus, David Walzenbach zog sich eine Schulterblessur zu, konnte aber im zweiten Abschnitt zumindest sporadisch noch mitwirken.

Wiesloch – TSV A. Viernheim 25:25

„Wenn man 20 Sekunden vor Ende beim Stand von 25:25 in Überzahl den Ball hat, muss man das Spiel gewinnen“, meinte Viernheims Trainer Christian Müller nach dem Remis. „Wenn man aber dann noch einen Strafwurf gegen sich bekommt, der übers Tor geht, muss man sich glücklich schätzen, den einen Punkt zu haben“, bilanzierte der Coach.

In Überzahl leistete sich Viernheim einen technischen Fehler. Justus Mehl gab den Ball nach Ansicht der Schiedsrichter nicht sofort frei, was einen Strafwurf nach sich zog. „Da war viel Hektik drin“, meinte Müller nach der Partie, in der er seine Abwehr nicht so gut sah wie in der Vorbereitung. „Auch im Angriff haben wir noch Luft nach oben.“