Handball

Handball-Oberliga, Frauen HSG unterliegt Heiningen 19:25

Fehler hart bestraft

Archivartikel

Mannheim.Gut gespielt, aber dennoch verloren haben die Handballerinnen der HSG Mannheim. Durch die 19:25 (9:11)-Heimschlappe gegen den TSV Heiningen wird die Situation im Abstiegskampf immer brenzliger. Mit 10:22 Punkten ist die HSG als Drittletzter gleichauf mit dem Vorletzten Allensbach, der Rückstand aufs rettende Ufer beträgt drei Punkte.

„Wir sind sehr gut gestartet und haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, meinte Mannheims Trainer David Pollok. „Das Umschaltspiel von Abwehr auf Angriff lief viel besser als noch letzte Woche, allerdings haben wir wieder zu viele freie Chancen liegengelassen, was in dieser Spielklasse konsequent bestraft wird“, sagte der Übungsleiter. Weiterer Faktor war, dass die ersten Sechs zwar 20 Minuten lang mächtig Tempo machten, danach aber schon die Luft raus war. Dadurch wurde aus der zwischenzeitlichen 8:5-Führung schon vor der Pause ein 9:11-Rückstand.

Unglückliche Gegentore

Im zweiten Abschnitt blieben die Gastgeberinnen bis zum 14:15 in Schlagdistanz (42.), mussten dann aber zum 14:19 (47.) abreißen lassen. In dieser Phase kassierte Mannheim zudem einige unglückliche Gegentreffer von den Außenpositionen, während für die eigenen Werferinnen das Heininger Tor wie vernagelt war.

Nun gilt es für die HSG, diese Niederlage ganz schnell abzuhaken und sich auf das nächste Heimspiel am kommenden Wochenende zu konzentrieren: Dann ist der Vorletzte Allensbach zu Gast – und der Druck auf die Mannheimerinnen könnte kaum größer sein. me