Handball

Handball-Badenliga Nach dem Coup gegen Knielingen kassiert der TVF ein 21:29 in Stutensee-Weingarten / Grundsolide Viernheimer

Friedrichsfeld auswärts weiter harmlos

Archivartikel

Mannheim.Es bleibt dabei, die Leistungen des TV Friedrichsfeld zu Hause und auswärts sind nicht miteinander zu vergleichen: Eine Woche nachdem die Badenliga-Handballer von Trainer Marco Dubois in eigener Halle den damaligen Spitzenreiter Knielingen in die Knie zwangen, setzte es nun beim Tabellenzehnten SG Stutensee-Weingarten eine 21:29 (12:14)-Niederlage.

Diesmal war es im Gegensatz zu den letzten Wochen die fehlende Teamleistung, die den Friedrichsfeldern bei den kampfstarken Gastgebern zum Verhängnis wurde. Zwar trumpfte Raimonds Trifanovs groß auf, traf selbst acht Mal und konnte zudem Kreisläufer Jochen Zimmer, der am Ende auf sieben Treffer kam, immer wieder in Szene setzen. Aber beide erhielten von den anderen Positionen diesmal kaum Entlastung. Die entscheidende Situation spielte sich dann beim Stande von 21:23 (50.) ab: Trifanovs prallte bei einer Abwehraktion unglücklich mit einem Gegenspieler zusammen und konnte nicht mehr mitwirken. „Danach konnten wir den Hebel nicht mehr umlegen“, berichtete TVF-Sprecher Florian Kuhn.

Stutensee bekam Oberwasser, traf sechsmal in Folge, Friedrichsfeld überhaupt nicht mehr und die bittere 21:29-Niederlage war besiegelt. „Wir haben einfach zu oft die falschen Entscheidungen getroffen und waren nicht konsequent genug“, bilanzierte Marco Dubois.

Leutershsn. II – Viernheim 25:29

Die Südhessen zeigten im Derby an der Bergstraße eine grundsolide Leistung und hatten in der entscheidenden Phase Dennis Hoffmann als starken Rückhalt zwischen den Pfosten. „Ich denke, wir haben verdient gewonnen. Wir lagen immer vorne und zeigten eine gute Spielanlage“, resümierte TSV-Amicitia-Trainer Christian Müller.

Lediglich nach dem Seitenwechsel gerieten die Südhessen etwas ins Schwimmen, aber dann war Hoffmann zur Stelle, parierte vier hochkarätige Chancen der Leutershausener und hielt damit den Vorsprung für sein Team fest.

Ab dem 23:18 (46.) stabilisierte sich Viernheim wieder und hielt in der gut besuchten Heinrich-Beck-Halle, in der die TSV-Amicitia-Anhänger tonangebend waren, die nie aufsteckenden Gastgeber auf Distanz.

Hardheim – SG Heddesheim 31:22

Nichts zu holen gab es für die SG Heddesheim bei den heimstarken Hardheimern. Nur in der ersten Hälfte blieb das Team um Spielertrainer Martin Doll dran, führte sogar zwischenzeitlich mit 8:5 (16.), geriet dann aber nach dem 12:13 zur Pause im zweiten Abschnitt schnell mit 12:17 in Hintertreffen.

Über 25:18 (51.) setzte sich Hardheim bis zum 31:22-Endstand ab und nutzte die Fehler in der SGH-Offensive eiskalt aus. Hardheim war unter anderem zehnmal per direktem Gegenstoß erfolgreich.