Handball

Handball-Badenliga SG Heddesheim will im Duell mit Pforzheim/Eutingen den ersten Heimsieg

Gegen die Wundertüte

Archivartikel

Mannheim.Vor einer hohen Auswärtshürde stehen am Sonntag (17.30 Uhr) die Badenliga-Handballer des TV Friedrichsfeld: Sie müssen zur heimstarken SG Heidelsheim/Helmsheim, fahren allerdings mit viel Rückenwind dorthin. „Wir sind gut drauf. Das hat die Mannschaft an den ersten beiden Spieltagen mit 3:1 Punkten bewiesen“, zeigt TVF-Sprecher Florian Kuhn Zuversicht.

In Heidelsheim bekommt es Friedrichsfeld mit einer stabilen, körperlich starken Mannschaft zu tun, die mit Matej Popovic über einen herausragenden Abwehrchef verfügt. „Da müssen wir uns schon einiges einfallen lassen, um da Lücken zu finden“, so Kuhn, der nachschiebt: „Um dort zu punkten, muss vieles passen. Die Favoritenrolle haben wir ganz sicher nicht inne.“

Personell stehen Trainer Marco Dubois die gleichen Spieler zur Verfügung wie zuletzt beim überzeugenden 27:17-Erfolg gegen Eppelheim. Raimonds Trifanovs hat zwar noch etwas Probleme mit seiner Muskelzerrung, aber er ist einsatzbereit.

Kettner-Einsatz fraglich

Ihren ersten Heimsieg peilt am Sonntag ab 17.30 Uhr die SG Heddesheim an, wenn sich die SG Pforzheim/Eutingen II in der Nordbadenhalle vorstellt. Nachdem es zum Saisonstart beim 24:32 gegen Hardheim noch nicht rund lief, zeigte das Team des Trainergespanns Martin Doll und Mario Donat am vergangenen Wochenende eine deutliche Leistungssteigerung und gewann in Hockenheim mit 26:22. „Das war ein Schritt nach vorn, aber wir haben noch viel Luft nach oben“, wünscht sich Donat, dass seine Spieler nun im Angriff wieder konsequenter werden. Abzuwarten bleibt, ob Nico Kettner nach seiner Bänderverletzung im Sprunggelenk rechtzeitig fit wird. Bei David Walzembach schmerzt zwar noch die Schulter nach seiner Blessur aus dem Hockenheim-Spiel, er sollte aber auflaufen können. Wie die SG Pforzheim/Eutingen einzuschätzen ist, das vermag Mario Donat noch nicht zu sagen. So verloren die Goldstädter zum Start in Heidelsheim nur knapp mit 27:28, gingen dann in eigener Halle mit 22:30 unter. „Es war schon in den letzten Jahren immer so: Als zweite Mannschaft ist Pforzheim/Eutingen eine absolute Wundertüte. Man weiß nie, wer dort aufläuft.“

Bereits am Samstag um 19.30 Uhr ist der TSV Amicitia Viernheim gegen den TV Hardheim am Ball. „Das ist ein ganz unangenehm zu spielender Gegner. Besonders auf den rechten Rückraumspieler Henrik Bischof werden wir achten müssen, der an einem guten Tag ein Spiel fast im Alleingang entscheiden kann“, warnt TSV-Amicitia-Trainer Christian Müller.

„Aber wir spielen zu Hause und wollen im ersten Heimspiel auch den ersten Sieg einfahren“, so der Coach, der die Badenliga in dieser Saison als „extrem ausgeglichen“ ansieht: „Nachdem, was es bislang für Ergebnisse gab, ist es wohl so, dass jeder jeden schlagen kann. Da muss man in jedem Spiel 100 Prozent geben. Die Liga scheint ausgeglichener als je zuvor zu sein.“