Handball

Handball-Landesliga Aufsteiger geht beim TV Gelnhausen II mit 16:30 unter

Groß-Rohrheim ohne Chance

Archivartikel

Groß-Rohrheim.Sie sind noch nicht in der neuen Liga angekommen, die Handballer des TV Groß-Rohrheim. Nach der Auftaktpleite in Hanau (28:40), setzte es nun auch beim TV Gelnhausen II eine deftige Niederlage. Mit 16:30 (7:12) ging der Landesliga-Aufsteiger unter, hatte dabei spätestens nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Spielmacher Andreas Ochs nicht den Hauch einer Chance.

Ochs bekam bereits Mitte der ersten Hälfte einen schmerzhaften Pferdekuss am Oberschenkel. Bis zur Pause versuchte er es immer wieder, humpelte über das Parkett, nach dem Seitenwechsel gab er dann aber auf. „Das machte keinen Sinn“, erkannte auch Trainer Sascha Holdefehr, der nun hofft, dass sein Spielmacher sich über das kommende freie Wochenende wieder erholt, um dann im wichtigen Derby gegen die ebenfalls noch punktlose HSG Fürth/Krumbach dabei sein zu können. „Die neuerliche Pause kommt uns gerade recht. Ein Spielrhythmus kommt so zwar auch nicht auf. Aber immerhin können die angeschlagenen Spieler sich erholen“, erklärte Holdefehr.

Starke Gegner

Aber auch wenn die Niederlage in Gelnhausen schmerzte: Man ist sich im Lager der Ried-Handballer einig, dass weder Hanau noch Gelnhausen die Gegner sind, mit denen man sich messen muss – und schon gar nicht auswärts. Beide Teams haben sich den Aufstieg in die Oberliga vorgenommen, zählen zu den Top-Mannschaften der Liga. „Natürlich darf man in Gelnhausen verlieren. Aber die Art und Weise war schon ärgerlich“, bilanzierte Sascha Holdefehr: „Auch nach dem Aus von Andreas Ochs und ohne den verletzten Sebastian Haas hätte ich hier mehr Gegenwehr erwartet. Wir hätten auch in dieser Konstellation eine bessere Performance zeigen können, zeigen müssen“, hofft der Trainer, dass sich seine Spieler in den nächsten Wochen steigern.

Zufrieden war der Coach indes mit der Leistung der beiden Torhüter: Alexander Wägerle und sein Bruder David zeigten eine starke Vorstellung: „Sie haben noch dafür gesorgt, dass die Niederlage im Rahmen blieb“, so Holdefehr.

Bis zum 5:5 konnte man im Lager der Groß-Rohrheimer noch auf den „Sahnetag“ hoffen, der laut dem Trainer nötig wäre, um zu gewinnen. Doch dann übernahm der Favorit das Kommando, setzte sich auf 10:5 ab (22.) und bei den Gästen lief bis auf vereinzelt gute Szenen nichts mehr zusammen.

Schmerzhafte Niederlage

Nach den Umstellungen, die durch den Ausfall von Andreas Ochs nötig waren, geriet der Spielfluss im zweiten Abschnitt gänzlich ins Stocken. Beim 11:21 (47.) lag Groß-Rohrheim erstmals mit zehn Toren hinten und die hochmotivierten Gelnhäuser ließen nicht nach und brachten den Gästen eine schmerzhafte 14-Tore-Niederlage bei.

Groß-Rohrheimer Tore: Till Haas (4/3), Olf (3), Kautzmann, Fries (je 2), Ochs (2/2), Anthes, Ehlert, Sziebert (je 1). me