Handball

Handball-Badenliga, Damen Abstiegsbedrohte SG braucht dringend Punkte gegen Viernheim / HSG trifft auf Wiesloch

Heddesheim im Derby unter Druck

Mannheim.Mit einer gehörigen Portion Respekt gehen die Badenliga-Handballerinnen der HSG Mannheim am Samstagabend (19 Uhr) in das Heimspiel gegen die TSG Wiesloch.

Der Tabellendritte ist der einzige Gegner, gegen die die Seckenheimerinnen noch nicht gespielt haben. Die Partie aus der Hinrunde wurde auf den letzten Spieltag verlegt. „Natürlich haben wir uns mit Wiesloch beschäftigt und ich bin überzeugt, dass das der Gegner ist, der von der Qualität am nächsten an uns und Nußloch dran ist“, warnt auch HSG-Trainer Siggi Oetzel vor der TSG. Dass für seine Mannschaft dennoch nur ein Sieg zählt, daran lässt der Coach des Spitzenreiters aber auch keine Zweifel: „Wir müssen konsequent spielen und unsere Chancen nutzen.“

Koch und Weiser fehlen

Personell hat sich bei der HSG gegenüber dem 37:22-Sieg gegen Saase nichts verändert: Martina Koch hat nach wie vor Rückenprobleme und wird ebenso fehlen wie die verhinderte Elena Weiser. Hinter Nathalie Schützdeller steht aufgrund ihrer Kniebeschwerden noch ein Fragezeichen, Nadine Titze sollte aber nach überstandener Grippe wieder in den Kader rücken.

Optimismus bei Edinger

Um zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt geht es am Sonntag um 15.30 Uhr für die SG Heddesheim im Derby gegen den TSV Amicitia Viernheim. „Natürlich ist ein gewisser Druck da, wir brauchen die Zähler, aber wir freuen uns auch auf dieses Spiel“, erklärt SGH-Trainer Torsten Edinger. Optimistisch stimmt den Übungsleiter, der früher selbst Viernheim coachte, dass er seit langer Zeit mal wieder einen 14er-Kader zur Verfügung hat. Lediglich Jule Paloj ist privat verhindert. Anja Sachsenmeier steht wieder zur Verfügung und wird die Abwehr stabilisieren. Torhüterin Michaela Gärtner soll nach einem halben Jahr Verletzungspause ihr Comeback geben. „Wir spielen zu Hause und werden alles geben, um zu gewinnen. Wichtig wird sein, dass wir unsere technischen Fehler auf ein Minimum reduzieren und auch eine gute Chancenverwertung an den Tag legen“, fordert Edinger. me