Handball

Handball-BW-Oberliga, Frauen Seckenheimerinnen schenken Punkte beim 23:25 in Waiblingen her

HSG bringt sich selbst in die Klemme

Archivartikel

Mannheim.Das war ein herber Rückschlag im Abstiegskampf für die Handballerinnen der HSG Mannheim: Nach den starken Leistungen in den vergangenen Wochen gegen einige Top-Teams patzte das Team von Trainer David Pollok nun beim Vorletzten, dem VfL Waiblingen II, unterlag mit 23:25 (9:13) und steht in den letzten drei Partien mächtig unter Druck.

„Wir müssen jetzt eigentlich in jedem Spiel punkten, um noch die Klasse zu halten“, sagte Pollok, nach der bitteren Niederlage: „Wir haben leider komplett den Start verschlagen und scheiterten insgesamt zu oft an Waiblingens Torhüterin. Das müssen wir jetzt schnell aufarbeiten und nächstes Wochenende gegen Heidelsheim neu angreifen“, blickte Pollok gleich wieder nach vorne auf das folgende, letzte Heimspiel, in dessen Rahmen eine Rundenabschlussfeier stattfinden soll – aber kein Abschied aus der Oberliga Baden-Württemberg.

Die Seckenheimerinnen erwischten in Waiblingen einen schwachen Start, lagen schnell mit 1:5 hinten (8.) und kamen erst nach dem Seitenwechsel wieder heran. Beim 14:15 (38.) war der Anschluss geschafft, aber die schwache Chancenverwertung und eine Vielzahl technischer Fehler verhinderten den Ausgleich. Die Waiblingerinnen erhöhten wieder auf 20:16, mit großem Kampfgeist kam die HSG jedoch wieder heran und schaffte fünf Minuten vor dem Ende durch Nadine Titze den 23:23-Ausgleich. In der Schlussphase hatte Waiblingen dann auch das etwas glücklichere Händchen und sicherte sich den Sieg.

„Wir haben die Punkte leider verschenkt“, meinte Pollok nach der Partie. „Wir hätten mit einem Sieg auf Platz neun klettern können, jetzt stehen wir als Zwölfter enorm unter Druck.“ me