Handball

Handball-Badenliga, Frauen Klares 32:18 in Königshofen

HSG geht mit Kantersieg in die vierwöchige Pause

Archivartikel

Mannheim.Mit der perfekten Ausbeute von 4:0 Punkten gehen die Badenliga-Handballerinnen der HSG Mannheim jetzt in eine vierwöchige Pause: Das Auswärtsspiel bei der HG Königshofen/Sachsenflur dominierten die Seckenheimerinnen nach einigen Anlaufschwierigkeiten und feierten einen in dieser Höhe nicht erwarteten 32:18 (13:9)-Erfolg.

„Wir sind schlecht gestartet, haben viel zu viele Chancen liegengelassen“, bemängelte Anke Schalk, die erneut das Coaching für den im Urlaub weilenden Trainer Siggi Oetzel übernahm. „Aber dann haben wir uns deutlich gesteigert, haben schnell gespielt und sind schön in die Lücken gezogen“, lobte die ehemalige Spielerin ihr Team. Besonders gefiel ihr dabei die Leistung von Sarah Kral-Meinhardt im Tor und von Martina Koch auf der Spielmacherposition, die gut die Bälle verteilte.

Anke Schalk sah sich schon früh gezwungen, eine Auszeit zu nehmen, die dann aber auch die gewünschte Wirkung zeigte: Aus dem 5:8-Rückstand (17.) machte die HSG eine 14:9-Führung kurz nach der Pause, hatte ab da die Partie sicher im Griff und zog schließlich bis auf 15 Tore davon. Die Sportliche Leiterin der Mannheimerinnen, Laura Kettling, dankte nach dem Auswärtssieg Anke Schalk für das Einspringen als Trainerin: „Sie hat wieder einen tollen Job gemacht und wir sind ihr sehr dankbar. Sie nahm im entscheidenden Moment die Auszeit, fand die richtigen Worte und hat das Team sehr gut eingestellt.“ Beim nächsten Spiel am 27. Oktober in Diehlheim wird dann der eigentliche Coach Siggi Oetzel, der erst kurz vor Rundenstart verpflichtet wurde, sein Debüt geben.

Viernheim – TSV Rintheim 25:24

Mächtig zittern mussten die Viernheimer Handballerinnen, aber dann waren doch die ersten Punkte auf der Habenseite. Nach einem ausgeglichenen Spielverlauf, in dem der TSV Amicitia meist vorlegte, schien drei Minuten vor dem Ende beim 25:22 durch Lara Günther die Entscheidung gefallen. Doch Rintheim verkürzte noch auf 24:25 und hatte noch den letzten Angriff der Partie, den die Gastgeberinnen von Trainerin Stefanie Dietrich aber abwehrten und so die beiden Punkte behielten.

HG Saase – TSV Rot 18:35

Die ersatzgeschwächten Bergsträßerinnen waren im zweiten Abschnitt der Partie absolut chancenlos gegen den voll besetzten Kader des TSV. In der ersten Viertelstunde spielte Saase noch gut mit (8:8), geriet dann aber schon mit 9:16 ins Hintertreffen, ehe beim 12:16 zur Pause noch einmal Hoffnung aufkeimte. Diese war aber dann nach dem Seitenwechsel spätestens beim 16:26 (47.) dahin. me