Handball

Handball-Badenliga, Frauen HG Königshofen/Sachsenflur beim 37:16-Kantersieg der Seckenheimerinnen chancenlos

HSG glänzt beim nächsten Schützenfest

Archivartikel

Mannheim.Den nächsten Kantersieg feierten die Handballerinnen der HSG Mannheim: Die Seckenheimerinnen fertigten die HG Königshofen/Sachsenflur mit 37:16 (20:9) ab und unterstrichen damit ihre Aufstiegsambitionen.

Dabei ließ sich das Team von Trainer Siggi Oetzel auch nicht von einigen personellen Problemen aus dem Tritt bringen. Leah Ziegler fiel krankheitsbedingt ebenso aus wie Nathalie Schützdeller. Beide standen zwar auf dem Spielberichtsbogen, kamen aber nicht zum Einsatz. Doch bei der HSG lief es auch ohne dieses Duo.

Binnen zwölf Minuten zog die HSG schon auf 10:4 davon, wobei Kreisläuferin Caroline Vreden gleich sechs der ersten zehn Treffer markierte. Insgesamt war Mannheim immer wieder über die erste und zweite Welle erfolgreich, die schnellen Außen Carla Wiegand und Lorenz waren ebenso wie Vreden kaum zu bremsen. Ein Sonderlob verdiente sich auch Youngster Elena Weiser mit vier blitzsauberen Treffern. In der Defensive hatte Cora Goldmann alles im Griff und Torhüterin Sarah Kral-Meinhardt, die unter der Woche angeschlagen war und nicht trainieren konnte, zeigte ihre Klasse. Sie parierte unter anderem zwei Strafwürfe der HG. „Wir sind gerade einfach gut drauf“, freute sich die Sportliche Leiterin Laura Kettling nach dem Erfolg, an dem es schon beim 20:9 zur Pause keine Zweifel gab. Über 26:12 (41.) und 32:14 (52.) eilten die Seckenheimerinnen zum 37:16-Sieg. Nun wartet am kommenden Wochenende das Derby bei der HG Saase.

TSV Rot – HG Saase 28:27

Die Vorzeichen bei Saase waren es alles andere als gut, der ohnehin dünne Kader musste auch noch den Ausfall der besten Werferin Antonia Grössl verkraften. Entsprechend ist die knappe Niederlage in Rot als Achtungserfolg zu werten. „Die sehr junge Truppe hat eine fantastische kämpferische Leistung gezeigt“, lobte Trainer Carsten Sender, wenngleich nach der 26:25-Führung vier Minuten vor dem Ende das nötige Glück fehlte, um einen verdienten Punkt mitzunehmen. Der letzte Wurf der jungen Florine Sender, mit zehn Treffern bis dahin enorm treffsicher, verfehlte sein Ziel und die Niederlage war besiegelt.

TSV Rintheim – Viernheim 28:17

Beim 16:20 (50.) durch Lisa Stein keimte noch einmal Hoffnung bei den Viernheimerinnen auf, zumal Rintheim direkt danach in Unterzahl geriet. Doch die Südhessinnen, die ab dem 5:5 (20.) immer einem Rückstand hinterherliefen, konnten kein Profit daraus schlagen. Als die Gastgeberinnen wieder vollzählig waren, zogen sie entscheidend auf 25:16 (57.) davon. Am Ende stand ein deutlicher Erfolg mit elf Toren Differenz gegen ein Viernheimer Team, das sich erneut viel zu viele technische Fehler leistete und dessen Chancenverwertung zu schwach war. me