Handball

Handball-Badenliga Oberliga-Absteiger setzt gegen unbekannte Gegner auf eigene Stärke / TSV Amicitia kämpft um erste Punkte

HSG muss Navi neu programmieren

Archivartikel

Mannheim.Noch wissen die Handballerinnen der HSG Mannheim nicht so recht, wo sie stehen. Nach dem Abstieg aus der Oberliga ist die Badenliga für die Seckenheimerinnen ein weitgehend unbekanntes Pflaster, so auch die Auswärtsaufgabe am Sonntag bei der HG Königshofen/Sachsenflur.

Die weite Anreise ins Taubertal dürfte der HSG dabei kein Problem bereiten, aus Oberliga-Zeiten ist das Team noch deutlich weitere Fahrten gewöhnt. „Wir kennen den Gegner nicht, daher gilt es in erster Linie, sich auf unsere eigene Leistung zu konzentrieren. Wir wollen an die Leistung der letzten Woche anknüpfen und natürlich die nächsten Punkte holen“, erklärt die Sportliche Leiterin der HSG, Laura Kettling.

Fehlen wird gegen Königshofen noch der neue Trainer Siggi Oetzel, der noch im Urlaub weilt. Für ihn wird Anke Schalk wieder das Coaching übernehmen. Ausfallen werden Nadine Titze und Anne Wild, dafür steht erstmals ein Neuzugang für die Seckenheimerinnen auf der Platte: Die 19-jährige Anna Pagani kam zum Studieren nach Mannheim und hat einen Verein gesucht, in dem sie weiter Handball spielen kann. Sie war zuletzt beim TSV Haunstetten am Ball und soll nun auf Linksaußen und im linken Rückraum eine wertvolle Ergänzung für die HSG sein.

Um nach dem 31:21-Derbysieg zum Auftakt gegen Viernheim die nächsten Zähler einzufahren, wollen die Mannheimerinnen in erster Linie ihre Chancenverwertung verbessern. „Da haben wir noch Luft nach oben“, meint Spielführerin Caroline Vreden, die, ebenso wie die zuletzt mit zwölf Treffern überragende Nathalie Schützdeller, eine „großartige Stimmung“ in der Mannschaft ausgemacht hat.

Nach zwei Niederlagen zum Start will der TSV Amicitia Viernheim am Sonntag (16.30 Uhr) im Heimspiel gegen den TSV Rintheim die ersten Punkte holen. Die Gäste sind zuletzt gegen die SG Heddesheim mit 25:35 untergegangen und sollten auch für die Südhessinnen um Trainerin Stefanie Dietrich, die „eine deutlich bessere Chancenverwertung“ fordert, eine lösbare Aufgabe darstellen.

Heimspielserie für HG Saase

Während die Heddesheimerinnen an diesem Wochenende spielfrei sind, muss die HG Saase am Sonntag und dann schon wieder am Donnerstag ran. Zuerst kommt um 16.30 Uhr der TSV Rot in die Sachsenhalle, am Donnerstag folgt das Heimspiel gegen den TV Diehlheim. Saase sorgte am vergangenen Wochenende mit der 25:27-Niederlage beim Oberliga-Absteiger Nußloch für einen Achtungserfolg, der nun für die folgenden Heimspiele – gleich fünfmal darf das Team von Trainer Carsten Sender zu Hause ran – viel erwarten lässt. Zumal sich die personelle Situation wieder etwas entspannt hat.