Handball

Handball-Badenliga, Frauen 27:24-Erfolg beim TV Dielheim

HSG siegt mit Sand im Getriebe

Archivartikel

Mannheim.Drittes Spiel, dritter Sieg für die Badenliga-Handballerinnen der HSG Mannheim. Die Bilanz ist makellos, bis das 27:24 (12:14) beim TV Dielheim allerdings eingefahren war, musste der Oberliga-Absteiger mächtig zittern.

„Es war wie befürchtet: Nach unserer vierwöchigen Pause kamen wir schwer in dieses Spiel. Diehlheim hat auch eine seiner besseren Leistungen gezeigt“, sagte HSG-Trainer Siggi Oetzel. „Wir hatten ganz schön zu kämpfen, bis wir etwas Ruhe reinbekamen.“ Der erfahrene Trainer sah ungewohnt viele technische Fehler bei seiner Mannschaft, und auch in der Deckung ließ man den Rückraumspielerinnen Diehlheims zu viele Räume. Die Folge war, dass das punktlose Schlusslicht bis zum 19:18 (42.) meist vorlegte. Erst nach dem 21:21 (49.) machten sich dann die technische Überlegenheit und auch ein konditioneller Vorteil der Mannheimerinnen bemerkbar, die sich mit einem 4:0-Lauf entscheidend auf 25:21 (57.) absetzten.

HG Saase – SG Heddesheim 30:24

„Ich bin richtig sauer.“ Der Heddesheimer Trainer Torsten Edinger fand nach der Derby-Niederlage deutliche Worte: „Man darf verlieren, aber nicht so.“ Damit meinte der Coach, dass seine Mannschaft in der zweiten Hälfte völlig den Faden verlor. Während Saase eine kämpferisch starke Leistung zeigte, „fehlten bei uns der Kampfgeist und die Laufbereitschaft“, so Edinger: „Die Art und Weise, wie wir die zweite Hälfte gespielt haben, hat mir gar nicht gefallen. Das darf uns nicht noch ein zweites Mal passieren.“

Nach dem 20:20 (46.) brach Heddesheim völlig auseinander, Saase drückte aufs Tempo und sorgte mit einem 6:0-Lauf zum 26:20 (53.) für die Entscheidung. HG-Trainer Carsten Sender freute sich natürlich über den Derbysieg: „Heddesheim ist in der Schlussviertelstunde müde geworden, wir haben nicht nachgelassen. Letztlich war unsere Abwehr der entscheidende Faktor.“

Königshofen/S. – Viernheim 25:26

Als die Schlusssirene ertönte, war den Viernheimerinnen die Erleichterung anzumerken. In den letzten 15 Minuten drehten sie einen 16:20-Rückstand in eine 25:22-Führung (57.), mussten dann aber noch um die Punkte zittern. Der Königshofener 25:26-Anschlusstreffer fiel aber erst neun Sekunden vor dem Ende, die Spielerinnen von TSV-Amicitia-Trainerin Stefanie Dietrich brachten den Sieg über die Zeit.