Handball

Handball-Badenliga Friedrichsfeld will in Viernheim Auswärtsschwäche beenden

Im Derby gibt jeder alles

Mannheim.Das nächste Derby steht am Sonntagabend für die Badenliga-Handballer des TV Friedrichsfeld an: Nur eine Woche nach dem überzeugenden 24:17-Heimsieg gegen die SG Heddesheim geht es nun in die Waldsporthalle zum TSV Amicitia Viernheim.

„Wir wissen, dass das ein ungemein schweres Spiel wird“, hat TVF-Sprecher Florian Kuhn großen Respekt vor den Südhessen. „Aber keine Angst“, schiebt er gleich nach. Auch die bisherige Auswärtsschwäche – Friedrichsfeld holte alle seine zehn Punkte bislang auf heimischem Parkett – zählt für Kuhn nicht: „Ich denke, dass in so einem Derby jeder von Anfang an ein paar Prozent mehr abrufen kann. Zudem werden uns sicherlich auch einige Zuschauer begleiten. Wir freuen uns auf dieses Spiel und wollen etwas holen.“

Für Peter Embach und Tobias Seel ist das Spiel in Viernheim die Rückkehr an eine frühere Wirkungsstätte. Auf TSV-Amicitia-Seite war Torhüter Dennis Hoffmann schon für den TVF am Ball. „Man kennt sich natürlich bestens“, sagt Kuhn.

Bei der Mannschaft von TVF-Trainer Marco Dubois könnte am Sonntag Niki Hoffmann vielleicht sein Comeback nach langer Verletzungspause geben. „Er würde uns guttun“, ist Kuhn überzeugt. Zwar zeigten die beiden jungen Keeper Luca Schmitt und Lukas Lauble bislang starke Leistungen, „aber beide sind sich in ihrem Stil sehr ähnlich. Niki hat da ein ganz anderes Torwartspiel und verfügt zudem über immens viel Erfahrung“, so der Sprecher der Friedrichsfelder.

Die Viernheimer mit ihrem Coach Christian Müller blicken dem Derby zwar auch mit großem Respekt entgegen, „aber wenn wir so spielen wie in den letzten drei Spielen, gewinnen wir auch gegen Friedrichsfeld“, strahlt Ralf Schaal, Sportlicher Leiter der Südhessen, große Zuversicht aus: „Ich denke, die Mannschaft hat sich nach anfänglichen Problemen sehr gut gefunden. Gerade die Deckung war in den letzten Wochen überragend und wird auch diesmal wieder der Schlüssel sein.“ Personell sieht es bei Viernheim gut aus. Nur der Langzeitverletzte Björn van Marwick fehlt, der eine schwere Knieverletzung hat.

Heddesheim klarer Außenseiter

Ein extrem schweres Heimspiel hat die SG Heddesheim am Sonntag (17.30 Uhr) vor der Brust: Meisterschaftsanwärter TV Knielingen kommt in die Nordbadenhalle. „Der TVK ist die Mannschaft der Stunde, und wir haben große Verletzungssorgen. Wenn wir eine Chance haben wollen, dann alles passen“, sieht der Sportliche Leiter der SGH, Thomas Schmid, die Gäste, die bislang beeindruckende 11:3 Punkte sammelten, in der Favoritenrolle. „Wir sind mit 10:8 Punkten im Soll und haben keinen Druck. Wir werden aber natürlich alles probieren, um zu punkten“, versichert Schmid. me