Handball

Handball-Badenliga TV Friedrichsfeld dominiert gegen Stutensee-Weingarten

Immer eine Antwort parat

Archivartikel

Mannheim.Nach drei Spieltagen geht das Auf und Ab des TV Friedrichsfeld in der Handball-Badenliga weiter: Eine Woche nach der bitteren 15:27-Schlappe beim TV Knielingen zeigte das Team von Trainer Marco Dubois nun wieder ein ganz anderes Gesicht, dominierte gegen die SG Stutensee-Weingarten eindrucksvoll mit 25:18 (15:7) und knüpfte damit an den 23:17-Auftaktsieg – ebenfalls zu Hause – gegen Pforzheim/Eutingen an.

„Wenn wir uns zu Hause weiter auf diesem Niveau stabilisieren, dann wäre das schon die halbe Miete“, meinte TVF-Sprecher Florian Kuhn nach dem überzeugenden Erfolg am Samstagabend. „Wir haben das heute sehr gut gelöst und waren deutlich überlegen“, lobte er das Team, das von Marco Dubois glänzend eingestellt war. „Er hat unter der Woche und auch während des Spiels ein hervorragendes Coaching betrieben. Unsere Jungs wussten immer, was zu tun war, egal, was Stutensee auch probierte“, sah Kuhn eine bestens vorbereitete Mannschaft.

Die Gäste versuchten es mit einer 6:0-Deckung stellten dann auf 5:1 um und agierten auch immer wieder mit dem siebten Feldspieler. Aber ganz gleich, was Stutensee machte, Friedrichsfeld hatte die passende Antwort parat. Beim 7:3 führten die Gastgeber schon deutlich und bauten diese Führung nach dem 10:6 (20.) bis auf 14:6 (25.) aus. Dabei spielte sich auch Kreisläufer Jochen Zimmer in den Vordergrund, der die sich bietenden Räume sehr gut nutzte, gleichzeitig aber glänzend in Szene gesetzt wurde.

Ein ganz wichtiger Faktor war die Defensivleistung des TVF: Sehr diszipliniert – was sich auch in den nur zwei Zeitstrafen widerspiegelt – und mit einem starken Luca Schmitt im Tor ließ Friedrichsfeld nichts anbrennen. Als die Gastgeber Mitte der zweiten Hälfte mit 23:8 führten, war die Entscheidung längst gefallen. „Diese Punkte sind enorm wichtig. Wir wollen zu Hause eine Macht werden und uns möglichst aus dem Abstiegskampf raushalten. Beides ist mit solchen Leistungen möglich“, bilanzierte Florian Kuhn.

Viernheim – Leutershausen II 25:17

Riesen Erleichterung beim TSV Amicitia Viernheim: Durch den Derbysieg gegen Leutershausen haben die Südhessen endlich die ersten Punkte auf dem Konto. Matchwinner war eindeutig Torhüter Patrick Koch, der über ein Dutzend Paraden zeigte und damit gerade in der zweiten Hälfte seiner Mannschaft entscheidend den Rücken stärkte. „Heute hatten wir eine starke Deckung mit einem starken Torhüter“, fand auch Viernheims Trainer Christian Müller und lobte die Einstellung seiner Spieler. „Das war eine gute Reaktion.“ Die Entscheidung zugunsten der Gastgeber fiel Mitte der zweiten Hälfte, als Viernheim von 14:12 auf 19:12 (46.) erhöhte.

SG Heddesheim – Hardheim 24:22

Auch ohne den verletzten Spielertrainer Martin Doll und ohne Nikola Pugar behielten die Heddesheimer zum Start in die englische Woche sicher die Oberhand. Über 17:14 und 19:16 setzten sie sich auf 22:18 ab, ehe Hardheim in der Schlussphase noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnte. Einig waren sich die Heddesheimer nach dem Heimsieg allerdings auch, dass es eine deutliche Leistungssteigerung bedarf, um auch am Donnerstag (16 Uhr) das Nachholspiel gegen die HSG St. Leon/Reilingen erfolgreich bestreiten zu können. Die HSG hat ihre beiden Partien bisher gewonnen und kommt mit viel Selbstvertrauen nach Heddesheim. me