Handball

Handball-Badenliga TV Friedrichsfeld hat Schlappe gegen Knielingen abgehakt / Am Samstag gegen Stutensee/Weingarten gefordert

„Indiskutable“ Leistung aufgearbeitet

Archivartikel

Mannheim.Auf Wiedergutmachung sind die Handballer des TV Friedrichsfeld im Badenliga-Heimspiel am Samstag (19 Uhr) gegen die SG Stutensee-Weingarten aus. Mit einem Sieg soll die Schmach aus der Vorwoche, als man mit einer indiskutablen Angriffsleistung in Knielingen mit 15:27 verlor, wettgemacht werden. Dass diese Niederlage Spuren hinterlassen haben könnte, das glaubt TVF-Sprecher Florian Kuhn indes nicht: „Wir wissen sehr wohl, was wir können. Gleichzeitig ist auch klar, dass wir keine Spitzenmannschaft sind. Aber Teams wie jetzt Stutensee sollten unsere Kragenweite sein“, erklärt er und betont: „Gerade zu Hause ist gegen einen solchen Gegner ein Sieg Pflicht.“

In den Übungseinheiten unter der Woche hat Trainer Marco Dubois die Schlappe gegen Knielingen mit seinem Team aufgearbeitet, dann aber auch einen Strich gezogen und den Blick nach vorn gerichtet.

Stutensee ist mit einem 24:24-Remis in Heidelsheim in die Runde gestartet und hat dabei nicht viel Neues präsentiert: „Die Mannschaft hat sich kaum verändert“, weiß Kuhn, und entsprechend ist klar: Friedrichsfeld muss den in Angriff und Abwehr starken Max Weikum irgendwie in den Griff bekommen. „Er ist das Herz des SG-Spiels“, so Kuhn. Darüber hinaus gilt es mit einer guten Rückzugsbewegung, die Konter der Gäste zu unterbinden und dabei in erster Linie den sehr torgefährlichen Marvin Kikillius zu stoppen. „Wir werden sehr gut eingestellt sein, haben alle Mann an Bord und entsprechend wollen wir die Punkte in der Lilli-Gräber-Halle behalten“, strahlt Kuhn große Zuversicht aus.

Rückkehr in die Nordbadenhalle

Von einem „Lotteriespiel“ spricht Holger Badent von der Sportlichen Leitung der SG Heddesheim vor dem Heimspiel gegen den TV Hardheim. „Die Badenliga hat bislang schon einige Überraschungen parat gehabt und auch wir haben uns zum Start gegen Leutershausen beim 21:19-Sieg sehr schwer getan“, so Badent, der davor warnt, Hardheim auf Grund der 0:4 Punkte zu unterschätzen. „Wir müssen unsere Leistung bringen, wenn wir die Zähler behalten wollen“, so der Sportliche Leiter, der froh ist, dass Martin Geiger, der zuletzt privat verhindert war, wieder dabei ist. Auch Marlon Lierz ist wieder fit genug, um längere Spielzeit zu bekommen.

Das Heimspiel am Sonntag um 17.30 Uhr ist das erste nach der Sanierung der Nordbadenhalle. „Glücklicherweise ist der Zeitplan eingehalten worden. Die Arbeiten wurden sogar etwas früher fertig, so dass wir schon einige Male wieder in unserer Halle trainieren konnten“, erklärt Badent, dessen Team in eine „englische Woche“ startet: Am 3. Oktober steht das Heimspiel gegen St. Leon/Reilingen an, am kommenden Samstag die Partie gegen Pforzheim/Eutingen.

Zum Derby erwartet am Samstag (17 Uhr) der TSV Amicitia Viernheim die SG Leutershausen II. „Wir wollen jetzt endlich den ersten Saisonsieg“, fordert Viernheims Sportlicher Leiter Ralf Schaal. Nach den enttäuschenden Auftritten gegen St. Leon/Reilingen („das war unterirdisch“) und Plankstadt erwartet Schaal „eine Reaktion der Mannschaft“. Allerdings hat er großen Respekt vor der SGL: „Dass sie Handball spielen können, haben sie in ihren bisherigen beiden Partien schon gezeigt. Hinzu kommt, dass wir jetzt den Druck haben, aber damit müssen wir klar kommen. Wir müssen das Derby gewinnen.“