Handball

Handball Finalrückspiel bei der SG Flensburg-Handewitt

Junglöwen vor Titelgewinn

Archivartikel

Mannheim.„Wir sind noch 60 Minuten von unserem großen Traum entfernt.“ Der Samstag könnte für Trainer Daniel Haase und die A-Junioren der Rhein-Neckar Löwen historische Bedeutung erlangen. Wenn sie ab 20 Uhr (Wikinghalle Handewitt) bei der SG Flensburg-Handewitt bestehen, sind sie erstmals nach 2008 wieder Deutscher Meister. Die Partie wird im Livestream bei sportdeutschland.tv übertragen.

Am Freitagmorgen ging es nach einer Trainingseinheit in den hohen Norden. „Wir haben diese Woche nicht über die Meisterschaft geredet“, versichert Haase, der sich auf dem 35:29-Vorsprung aus dem Hinspiel nicht ausruhen wird. Im Gegenteil: „Das ist ähnlich wie beim Halbfinal-Rückspiel gegen Burgdorf, nur dass wir jetzt auswärts spielen. Das Spiel beginnt mit 0:0 – und alle anderen Betrachtungen wären auch fahrlässig“, betont der Coach.

Die Gastgeber setzen auf eine volle Halle und ähnlich starke Unterstützung. „Das macht uns Mut. Deshalb schreiben wir das noch nicht ab“, setzt SG-Trainer Michael Jacobsen einerseits auf den Heimvorteil, aber auch auf das eigene Leistungsvermögen seiner Jungs: „Wir haben im Rückspiel deutlich mehr zu bieten und können uns steigern. Natürlich müssen wir uns eine Initiative überlegen, um zurückzukommen.“

Konzentrierte Vorbereitung

„Beide Mannschaften werden sich nochmals steigern“, denkt auch Haase, der personell einen unveränderten Kader zur Verfügung hat und 18 Akteure mit auf die weite Reise an die Förde nimmt. „Die Jungs machen einen konzentrierten Eindruck und wissen, dass gerade auswärts sechs Tore sehr schnell aufgeholt sind. Unser Ziel ist es, die Partie so lange wie möglich offen zu halten und in Führung zu gehen.“

Bei 29 Gegentoren aus dem Hinspiel sieht der Löwen-Coach für die Abwehr „Luft nach oben“ und setzt auf eine ähnlich hohe Effizienzquote in der Offensive: „Wir haben ein paar Details angesprochen, die uns von Flensburg beim Hinspiel überrascht hatten, die wir beispielsweise nicht gut verteidigt hatten.“ red