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Handball Beim 22. Helmut-Osada-Cup in Viernheim führen zwei Drittligisten das Feld an / Gastgeber gegen Heddesheim

Leutershausen zählt zu den Mitfavoriten

Archivartikel

Viernheim.„Wir wollen Werbung in eigener Sache machen“, erklärt Christian Müller, neuer Trainer des Handball-Badenligisten TSV Amicitia Viernheim, vor dem Start des 22. Helmut-Osada-Cups. Für Müller, der zuletzt beim Drittligisten SG Nußloch aktiv war, ist es der erste Auftritt vor eigenem Publikum und entsprechend hofft er, „dass wir die guten Leistungen aus der bisherigen Vorbereitung bestätigen können.“

Vor dem am Freitagabend mit dem Duell zwischen Drittligist SG Leutershausen und Badenligist TSV Birkenau beginnenden Turnier kann Müller die Stärke seines Teams allerdings noch nicht so recht einschätzen: „Alle, die da waren, haben mitgezogen. Aber auf Grund von Verletzungen und Urlaub stand noch nie der gesamte Kader zur Verfügung. Entsprechend ist das schwer einzuordnen.“ Für den engagierten Coach geht es beim Turnier in eigener Halle deshalb in erster Linie darum, „alles zu geben. Wenn es dann zu Siegen reicht, wäre es klasse. Wenn nicht, werden wir unsere Leistungen einzuschätzen wissen“.

Einen Sieg würde Christian Müller gerne schon am Freitagabend ab 21 Uhr einfahren: Dann steht schon das Derby gegen den Badenliga-Konkurrenten SG Heddesheim an. „Da ist natürlich schon eine gewisse Brisanz drin“, weiß er. „Aber überbewerten sollte man das auch nicht. In dieser Phase der Vorbereitung wird noch viel experimentiert und entsprechend kann man noch keine echten Rückschlüsse auf die Runde ziehen. Unser Fokus liegt eindeutig auf dem 14. September, wenn mit dem Spiel gegen Plankstadt die Badenliga losgeht.“

In der zweiten Vorrundengruppe bekommen es die Viernheimer noch mit dem Drittligisten HSG Hanau (Samstag, 18 Uhr) und am Sonntag mit dem Oberligisten VTV Mundenheim zu tun. „Hanau ist schon ein echter Brocken. Sie wollen unter die Top drei in der dritten Liga und haben eine richtig starke Mannschaft“, sieht Müller die Hessen als heißen Kandidaten auf den Turniersieg.

Dagegen dürfte aber der zweite Drittligist im Teilnehmerfeld etwas haben: Die SG Leutershausen ist in Gruppe eins gegen die HSG Worms (Oberliga), und die beiden Badenligisten Birkenau und den TV Friedrichsfeld klar favorisiert. Bereits nach dem Sieg beim Edeka-Cup vor zwei Wochen erklärte SGL-Trainer Frank Schmitt: „Jetzt wollen wir natürlich auch den Osada-Cup gewinnen.“ Dass Leutershausen und Hanau am Sonntagabend ab 18 Uhr das Finale bestreiten werden, ist auch für Viernheims Coach Christian Müller und seinen Spielausschuss-Chef und Turnierorganisator Ralf Schaal ausgemachte Sache: „Die beiden Mannschaften sollten alleine von der Spielklasse her den Turniersieg unter sich ausmachen“, so Schaal. Müller würde „alleine schon auf Grund der räumlichen Nähe“ der SGL den Sieg gönnen. me