Handball

Handball Pandemie erschwert Arbeit des Leutershauseners

Michael Roth hört als Nationaltrainer Bahrains auf

Mannheim.Der langjährige Bundesliga-Coach Michael Roth ist nicht mehr Trainer der bahrainischen Handball-Nationalmannschaft. Das bestätigte er exklusiv gegenüber dieser Redaktion. „Unter den momentanen Umständen finde ich es unangebracht, munter durch die Welt zu fliegen oder sich länger außerhalb von Deutschland aufzuhalten. Die Corona-Pandemie ist sehr gefährlich, mal ganz abgesehen davon, dass ich nach meiner Krebserkrankung auch ein leichter Risikopatient bin. Deswegen ist es gerade nicht der richtige Zeitpunkt, bahrainischer Nationaltrainer zu sein“, sagte Roth.

Erst im August war das Engagement des 58-Jährigen im Königreich am Persischen Golf bekanntgeworden, nun folgte die Trennung, „Als ich in Bahrain unterschrieben habe, war Corona kein so riesengroßes Thema mehr, wie es dann wieder geworden ist“, sagte Roth.

Vor seinem Engagement in Bahrain war der ehemalige deutsche Nationalspieler noch Interimstrainer beim Bundesligisten Füchse Berlin. Roth begann seine aktive Karriere zusammen mit seinem Zwillingsbruder Uli bei seinem Heimatverein SG Leutershausen. Nach dem Ende seiner Spielerkarriere führte der frühere Rückraummann die SG Kronau/Östringen (heute Rhein-Neckar Löwen) 2003 als Trainer in die Bundesliga. Anschließend saß er beim TV Großwallstadt, der HSG Wetzlar und der MT Melsungen auf der Bank. Bei den Club-Weltmeisterschaften 2018 und 2019 betreute der 58-Jährige das Team der Sydney University.

Zum Thema