Handball

Handball-BW-Oberliga, Frauen Druck auf Mannheim wächst

Nur noch Endspiele für die HSG

Mannheim.Der Druck auf die Handballerinnen der HSG Mannheim wächst weiter: Angesichts von bereits drei Punkten Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz, muss auch einmal ein ungeplanter Sieg her, muss ein Schwergewicht der Liga bezwungen werden. Die Gelegenheit dazu hat das Team von Trainer David Pollok heute ab 17 Uhr, wenn der Tabellendritte HSG Leinfelden/Echterdingen in der Richard-Möll-Halle zu Gast ist.

Im Hinspiel unterlagen die Seckenheimerinnen mit 22:28, hatten allerdings auch denkbar schlechte Voraussetzungen: Nur ein Mini-Kader stand zur Verfügung, zudem fehlte auch noch die in dieser Runde überragende Torhüterin Stella Gudenau. Dieses Mal sieht es aber zumindest personell deutlich besser aus: „Wir haben den gesamten Kader an Bord“, erklärt Pollok und unterstreicht noch einmal die Bedeutung der Partie: „Für uns ist jetzt jedes Spiel ein Vier-Punkte-Spiel“.

Schwäbisches Bollwerk

In der abgelaufenen Woche wurde die jüngste 28:31-Niederlage im Kellerduell in Nußloch aufgearbeitet und ist längst abgehakt. „Die Fehler sind analysiert, jetzt schauen wir nach vorne“, hat David Pollok seine Mannschaft intensiv vorbereitet, insbesondere auf die starke Abwehr Leinfelden/Echterdingens.

Und auch die Spielerinnen der HSG sind hoch motiviert, wollen aus der Außenseiterposition überraschen: „Wir werden alles für diesen Sieg tun“, so Spielführerin Caroline Vreden. „Wir wollen uns auf jeden Fall für die Hinspielpleite revanchieren.“ me