Handball

Handball-Badenliga, Frauen Unnötige 24:32-Niederlage beim TVB / Viernheim beschert Schlusslicht Dielheim die ersten Punkte

SG Heddesheim macht Brühl mit Fehlern stark

Heddesheim.Gar nicht rund lief es für die Badenliga-Handballerinnen der SG Heddesheim: Beim TV Brühl unterlag das Team von Trainer Torsten Edinger mit 24:32 (12:16) und ist mit 6:10 Punkten nur noch Achter. „Wenn Brühl besser gewesen wäre, dann wäre das ja in Ordnung. Aber letztlich waren wir es, die Brühl mit unseren Fehlern erst stark gemacht haben. Das war eine schwache Leistung von uns“, ärgerte sich Edinger.

Bis zum 9:9 war es noch ein Spiel auf Augenhöhe, dann häuften sich ausgerechnet in Überzahl die technischen Fehler der Heddesheimerinnen: Statt die Überzahl zu einer neuerlichen Führung zu nutzen, kassierte die SGH Gegentreffer und lag plötzlich mit 12:16 und kurz nach dem Seitenwechsel sogar mit 12:17 zurück. „Das hatten wir uns ganz alleine zuzuschreiben“, so Edinger. Im zweiten Abschnitt wuchs der Rückstand bis auf neun Tore an (14:23, 16:25), aber immerhin stimmte der Kampfgeist. „Wir kamen noch einmal auf fünf Tore heran, aber auch in der Schlussphase war unser Spiel einfach zu fehlerhaft“, bilanzierte der Heddesheimer Trainer.

Dielheim – TSVA Viernheim 25:24

Das war bitter für die Viernheimerinnen. 50 Minuten lang führten die Südhessinnen beim bis dahin punktlosen Schlusslicht Dielheim, um dann am Ende einzubrechen und tatsächlich mit leeren Händen die Heimreise antreten zu müssen.

Viernheim setzte sich in der ersten Hälfte auf 12:5 ab (24.), kassierte aber noch vor der Pause Gegentreffer zum 13:9. Im zweiten Abschnitt egalisierte der Außenseiter (13:13), doch Viernheim riss sich zusammen und legte wieder zwei Tore vor. Diese Führung hielt bis zum 21:18 (50.). Dann gelang Dielheim ein 4:0-Lauf zur eigenen 22:21-Führung (55.). Nach dem 23:23 traf Anna Elfner, die nach langer Verletzungspause ihr Comeback feierte, zum 24:23, doch am Ende reichte es nicht. Während Viernheim überhastet abschloss, nutzte Dielheim seine Chancen und feierte das unerwartete 25:24.

TSG Wiesloch – HG Saase 39:33

Die Anfangsphase war fast schon die Entscheidung: Saase vergab die ersten fünf Chancen, Wiesloch traf und es stand 5:0 (6.). Da danach beide Teams mit starker Offensiv- und eher mäßiger Defensivleistung aufwarteten, lief die HG diesem Rückstand immer hinterher. „Unser Abwehrverbund war in vielen Spielpassagen nicht stabil genug“, bilanzierte Saases Trainer Carsten Sender: „Da fehlt es manchmal auch an Erfahrung im Abwehrverhalten.“