Handball

Handball Drittligist setzt sich beim Edeka-Cup souverän durch / SG Heddesheim starker Vierter

SGL marschiert zum Turniersieg

Archivartikel

Heddesheim.Der Titelverteidiger hat sich keine Blöße gegeben: Die Drittliga-Handballer der SG Leutershausen gewannen das Finale des Edeka-Cups der SG Heddesheim souverän mit 30:21 gegen den Liga-Rivalen HG Oftersheim/Schwetzingen. Einen Achtungserfolg gab es für das Badenliga-Team der Gastgeber: Dank einer couragierten Leistung stießen die Heddesheimer bis ins Spiel um Platz drei vor, mussten sich dort der TSG Haßloch knapp mit 20:21 geschlagen geben.

„Unser Ziel war es, das Turnier zu gewinnen und in der Vorbereitung ungeschlagen zu bleiben. Diese Aufgabe haben wir erfüllt“, freute sich SGL-Trainer Frank Schmitt. „Wir fahren nicht zu solchen Spielen, um nur auszuprobieren. Wir wollen gewinnen. Genauso werden wir in zwei Wochen in den Osada-Cup in Viernheim starten“, blickte der Coach voraus. Immerhin setzte sich die SGL in Heddesheim gegen eine Konkurrenz von fünf Drittligisten durch. „Wir sind auf einem guten Weg und spielen auf einem ordentlichen Niveau. Jetzt müssen wir uns von Woche zu Woche noch besser finden, dann sieht das gut aus“, so Schmitt.

Das Finale wurde zu einer einseitigen Angelegenheit, da Oftersheim/Schwetzingen wegen vieler Ausfälle fast mit seiner kompletten A-Jugend spielen musste. „Dafür haben sie der SGL schon lange Paroli geboten. Erst hinten raus wurde es deutlich“, zollte Thomas Schmid, Sportlicher Leiter der SG Heddesheim, dem jungen HG-Team Respekt. Ausgesprochen zufrieden war er mit dem Auftritt der eigenen Mannschaft: „Dass wir ins Spiel um Platz drei einziehen würden, damit war nicht zu rechnen. Das haben sich die Jungs mit einer geschlossenen Teamleistung aber verdient“, so Schmid.

In der Vorrunde reichte der 25:18-Sieg gegen die HSG Worms (Oberliga), um als Bester unter drei punktgleichen Teams ins „kleine Finale“ einzuziehen. Gegen den Drittligisten Großsachsen (17:23) und Oftersheim/Schwetzingen (17:21) setzte es für die Heddesheimer Niederlagen. „Aber das war kein Beinbruch. Der Auftritt hat uns ausgesprochen gut gefallen“, sprach Schmid auch für seinen Spielertrainer Martin Doll. Ohne Punktgewinn beendete der Badenligist TSV Amicitia Viernheim den Edeka-Cup: Gegen Hassloch (18:30), Hochdorf (17:23) und Leutershausen (21:30) gab es trotz guter Ansätze nichts zu holen.

Viernheim überzeugt

Auch bei den Damen setzte sich der Favorit durch: Die HSG Wittlich (Oberliga) gewann im Finale gegen den Liga-Rivalen Mundenheim mit 11:10. Bis ins Spiel um Platz drei stieß Badenligist TSV Amicitia Viernheim vor, hatte aber gegen den TV Wörth beim 11:22 keine Chance. Knapp am Halbfinaleinzug vorbei schrammten die Damen der SG Heddesheim: Sie unterlagen Wittlich (13:14), holten gegen Mundenheim einen Punkt und gewannen deutlich mit 20:13 gegen den Badenliga-Konkurrenten TSG Wiesloch, was aber knapp nicht zum Weiterkommen reichte.

Insgesamt fiel die Bilanz der Edeka-Cups sehr gut aus: Die Zuschauerresonanz stimmte. Vor allem am Sonntag, als die Temperaturen etwas runtergingen, war die Halle gut besucht. „Die sportliche Leistung der Teams stimmte und vor allem gab es keine schwerwiegenden Verletzungen“, hob Schmid hervor. me