Handball

Handball-Bezirksoberliga Das noch ungeschlagene Ried-Team will im Heimspiel gegen Rüsselsheim den nächsten Sieg feiern

TV Lampertheim mit klarer Ansage

Lampertheim.In der Spitzengruppe der Bezirksoberliga wollen sich die Handballer des TV Lampertheim etablieren. Dazu ist ein Heimsieg am Sonntagabend (18 Uhr) gegen die HSG Rüsselsheim/Bauschheim/Königstädten fest eingeplant. „Wir wollen und wir werden zu Hause gewinnen“, gibt sich TVL-Trainer Achim Schmied kämpferisch.

Dabei lässt der erfahrene Übungsleiter aber auch den Respekt vor dem Gegner nicht vermissen: „Wir wissen schon, dass da eine starke Mannschaft zu uns kommt. Sie hatten vor der Runde zwar einen Aderlass, haben einige Spieler verloren, aber sie sind nicht ohne Grund mit Ambitionen in die Saison gestartet“, erklärt Schmied.

Dabei ist dem Trainer aber auch nicht verborgen geblieben, dass die Dreierspielgemeinschaft aus Rüsselsheim, Bauschheim und Königstädten holprig in die Runde gestartet ist und mit 0:4 Punkten den eigenen Ansprüchen hinterherhinkt – ganz anders als die Lampertheimer, die mit 5:1 Zählern zu den drei letzten Teams zählen, die noch ohne Niederlage sind. „Die HSG wird es bei uns wissen wollen, sie wird alles geben, um uns die erste Niederlage und sich selbst den ersten Sieg zu bescheren“, erwartet Schmied einen kampfstarken Gegner.

Respekt vor Reinheimer

Seine Mannschaft hat der TVL-Coach in erster Linie auf den überragenden Mirco Reinheimer eingestellt, der zum Saisonstart in Lorsch (28:34) gleich mal 14 Treffer markierte, zuletzt aber beim 22:32 gegen Arheilgen fehlte. „Ich gehe aber davon aus, dass er gegen uns wieder dabei sein wird“, rechnet Schmied mit einer starken Aufstellung Rüsselsheims.

Doch Bange machen gilt nicht, zumal die Spargelstädter bisher mit starken und vor allem disziplinierten Vorstellungen überzeugten. Personell hat sich die Lage beim TVL etwas entspannt: Felix Nieter weilt noch im Urlaub, Robert Weiß laboriert an seiner Schulterverletzung und Torhüter Frederick Saul an seiner Knieverletzung. Dafür ist Max Griesheimer wieder dabei und wird wohl gemeinsam mit Routinier Matthias Hümmer das Duo zwischen den Pfosten bilden. Bei Tim Pfendler, der zuletzt wegen einer Schulterblessur passen musste, sieht es wieder gut aus: „Er hat ordentlich trainiert und wird wohl auch spielen können“, so Schmied, der überhaupt mit den letzten Trainingseinheiten sehr zufrieden war: „Das lief schon gut. Alle ziehen gut mit, wir haben noch die ein oder andere Feinabstimmung vorgenommen und ich bin überzeugt, dass wir nun gewappnet sind, auch gegen Rüsselsheim zu gewinnen“, erklärt der Übungsleiter.

Vier Derby folgen

Die Punkte wären für den TV Lampertheim umso wichtiger, weil danach gleich vier Derbys in Folge auf das Team warten. Heppenheim, Bensheim, Erbach und Lorsch heißen dann die nächsten Gegner. „Das sind allesamt interessante Spiele. Von der Papierform her lösbar, aber in solchen Derbys weiß man nie“, würde Schmied nur zu gerne mit ungeschlagen und mit Rückenwind in diese wichtigen Begegnungen gehen. me