Handball

Handball-Badenliga Friedrichsfeld fährt mit großem Respekt zum TV Hardheim / SG Heddesheim hofft auf Geiger

TVF in Bestbesetzung

Mannheim.Endlich auch mal auswärts punkten – das ist das Ziel des TV Friedrichsfeld am Samstagabend. Und ein Blick auf die Tabelle der Handball-Badenliga lässt die Hoffnungen auf einen Sieg in der Fremde steigen: Schließlich geht es zum Schlusslicht TV Hardheim.

Während Friedrichsfeld mit 8:6 Punkten einen guten Start erwischt hat, kämpft Hardheim erneut um den Klassenerhalt und hat erst 2:10 Zähler auf dem Konto. Dass der TVF dennoch großen Respekt vor der Aufgabe hat, ist mehreren Faktoren geschuldet: Zum einen ist da die weite Auswärtsfahrt, die längste der Saison. Dann erwartet die Gäste in der engen, lauten Sporthalle in Hardheim immer eine aufgeladene Stimmung. „Samstagsabends gibt es dort nichts außer Handball“, bringt es Friedrichsfelds Sprecher Florian Kuhn auf den Punkt. Und dann ist Hardheim „sicherlich stärker, als es die bisherigen Ergebnisse aussagen“, so Kuhn.

Vor allem jetzt, wo Robin Steinbach wieder mitwirkt. In den ersten Saisonspielen fehlte der Torjäger, feierte aber zuletzt beim 34:27-Erfolg in Wiesloch sein Comeback und zeigte mit elf Treffern gleich, wie wichtig er für den TVH ist.

Doch die Friedrichsfelder sind gewappnet: Sie fahren in Bestbesetzung nach Hardheim, lediglich hinter Tobias Seel steht nach seinem Nasenbeinbruch noch ein Fragezeichen. „Er trainiert schon wieder mit der Mannschaft, aber ein Spiel ist natürlich noch einmal etwas ganz anderes“, so Kuhn, der auch auf lautstarke Unterstützung hofft: „Wir fahren mit einem Bus dorthin und die Mannschaft kann sich auf die eigenen Fans verlassen.“ Und natürlich wäre dann auch die Stimmung auf der langen Rückfahrt richtig gut, wenn etwas Zählbares im Gepäck wäre.

Heddesheim arg dezimiert

Bei der SG Heddesheim sieht es personell weiterhin alles andere als rosig aus: Für das Heimspiel am Sonntag (17.30 Uhr) gegen die TSG Wiesloch stehen Trainer Martin Doll erneut nur vier Rückraumspieler zur Verfügung. „Da hilft es nicht, zu jammern. Wir müssen eine konzentrierte Leistung abrufen, müssen unsere technischen Fehler auf ein Minimum reduzieren und alles daran setzen, die Punkte zu behalten“, gibt Thomas Schmid von der Sportlichen Leitung der SGH, die Marschrichtung vor. Neben Doll selbst wird auch Nikola Pugar und Martin Geiger noch fehlen. „Martin ist zwar auf dem Weg der Besserung, aber für Sonntag wird es wohl noch nicht reichen“, so Schmid, der auf den Kampfgeist der Rumpftruppe setzt: „Wir sind zu Hause und da müssen wir die Punkte behalten. Unsere Mannschaft ist bestens auf den Gegner eingestellt und wird sich sicherlich anders präsentieren, als zuletzt in Heidelsheim“, will der Sportliche Leiter die 18:27-Niederlage schnell vergessen machen.

TSV Amicitia im Topspiel

Eine schwere Aufgabe wartet am Sonntag um 18.30 Uhr im Sclagerspiel auf den TSV Amicitia Viernheim: Mit der SG Heidelsheim/Helmsheim kommt der aktuelle Tabellenführer der Badenliga in die Ruldolf-Harbig-Halle. Die Südhessen – mit 4:8 Punkten gestartet und damit hinter den eigenen Erwartungen zurück – wollen sich weiter stabilisieren und den haushohen Favoriten zumindest ärgern. me