Handball

Handball-Badenliga, Frauen SGH überzeugt in Dielheim

Überragende Defensive

Archivartikel

Heddesheim.Das war ein Ausrufezeichen, das die SG Heddesheim in der Frauenhandball-Badenliga setzte: Beim TV Dielheim gewann das Team von Trainer Marcus Otterstätter in überlegener Manier mit 32:14 (18:11) und zeigte vor allem in der Defensive eine beeindruckende Leistung. „Ich bin heute tatsächlich sehr zufrieden. Alle haben sich an die Abmachungen gehalten. In der Deckung – gerade in der zweiten Hälfte – haben sich die Spielerinnen sehr gut gegenseitig geholfen und dann war das Tempospiel nach vorne auch richtig gut“, lobte Otterstätter seine Mannschaft.

Dabei hatten die Heddesheimerinnen durchaus Respekt vor der Aufgabe, schließlich hatte Dielheim eine Woche zuvor mit dem 25:21-Erfolg gegen Viernheim aufhorchen lassen. „Tatsächlich hatte ich mit mehr Gegenwehr gerechnet“, so der SGH-Coach. Doch seine Mannschaft übernahm von Beginn an das Kommando, führte 4:1 und baute den Vorsprung beim 13:6 (22.) erstmals auf sieben Tore aus. Richtig deutlich wurde es dann in der zweiten Hälfte, als Dielheim gegen die starke Heddesheimer Defensive und der nun immer stärker werdenden Michaela Gärtner im Tor kaum mehr etwas einfiel: Gerade einmal noch drei Treffer gelangen den Gästen, spätestens beim 25:11 (43.) war die Partie entschieden und die Heddesheimerinnen hatten den zweiten Saisonsieg in der Tasche.

TSVA Viernheim – Wiesloch 23:27

Bei den Viernheimerinnen läuft es noch nicht rund: Nach der 21:25-Auftaktniederlage in Dielheim unterlag das Team von Trainerin Steffi Dietrich im ersten Heimspiel der TSG Wiesloch mit 23:27 (9:15). Schon in der Anfangsphase gerieten die Südhessinnen mit 1:5 ins Hintertreffen, kämpften sich dann zwar wieder auf 5:6 (12.) heran, um dann aber bis zur Pause wieder mit sechs Toren hintenzuliegen (9:15).

Wiesloch agierte auch im zweiten Abschnitt überlegen, baute den Vorsprung auf 19:11 (39.) aus, doch immerhin stimmte bei Viernheim der Kampfgeist: Beim 20:15 (46.) und 21:17 (48.) keimte deshalb noch einmal Hoffnung auf. Aber die Gäste konterten zum 24:18 (52.) und danach lief dem TSV Amicitia letztlich auch die Zeit davon, um noch einmal näher als auf drei Tore (26:23) heranzukommen.