Handball

Handball-Badenliga TSV Amicitia müht sich zum 25:20 beim Vorletzten TV Schriesheim / Heddesheim siegt ungefährdet

Viernheim trotzt Personalmangel

Schriesheim.Sie taten sich schwer, die Badenliga-Handballerinnen des TSV Amicitia Viernheim, aber in der zweiten Hälfte wusste sich der Tabellenzweite beim Vorletzten TV Schriesheim deutlich zu steigern und gewann noch sicher mit 25:20 (13:14). „Wir hatten heute sehr viele technische Fehler, die aber auch unserem nicht eingespielten Kader geschuldet waren“, bemerkte Viernheims Trainer Matthias Kolander.

Gerade einmal zehn Feldspielerinnen hatte Viernheim zur Verfügung, darunter mit den Schwestern Larissa und Angelina Geißinger zwei Spielerinnen, die eigentlich ihre Karriere schon beendet hatten. „Ich war froh, dass sie sich bereiterklärt hatten, mitzuspielen. Dadurch hatten wir wenigstens ein paar Alternativen, auch wenn deutlich wurde, dass die Feinabstimmung natürlich fehlte“, so Kolander.

Diese Fehler der Gäste nutzte Schriesheim in der ersten Hälfte eiskalt aus. Mit einer couragierten Spielweise blieb der TVS bis zum 11:11 auf Augenhöhe und setzte sich sogar auf 14:11 (27.) ab, ehe Viernheim noch vor der Pause den 14:13-Anschlusstreffer markierte. Im zweiten Abschnitt blieb es noch bis zum 16:16 (37.) eng, dann verschafften sich die Südhessen mit einer 20:16-Führung (46.) etwas Luft und hatten auch nach dem Schriesheimer Treffer zum 22:20 (50.) die passende Antwort. Auch begünstigt durch zwei Zeitstrafen gegen den TVS traf Viernheim noch dreimal und feierte einen unterm Strich verdienten 25:20-Arbeitssieg. Bestnoten bei beiden Teams verdienten sich die Torhüterinnen: Vanessa Reinhard stärkte den Viernheimerinnen den Rücken und die junge Lisa Kirschenmann zeigte im TVS-Tor starke Paraden.

Heddesheim – Rintheim 26:17

Eine solide Leistung reichte der SG Heddesheim zum ungefährdeten Sieg. Eine starke Phase vor und nach der Pause brachte das Team von SGH-Trainer Branko Dojcak von 9:7 (25.) auf 17:7 (37.) in Front, was die frühe Entscheidung war. Im weiteren Verlauf wechselte Dojcak munter durch, was an der Überlegenheit seiner Mannschaft nichts änderte. Der Vorsprung pendelte sich zwischen sieben (19:12, 46.) und zwölf Toren (26:14, 57.) ein und immer wieder setzten die Heddesheimerinnen mit druckvollen Kontern Nadelstiche. me