Handball

Handball TSV Amicitia belegt beim eigenen Osada-Cup Rang drei / Titel geht an Leutershausen

Viernheim verkauft sich teuer

Viernheim.Die Überraschung ist ausgeblieben, die Favoriten machten den Sieg beim 22. Helmut-Osada-Cup der Handball-Abteilung des TSV Amicitia Viernheim unter sich aus. Am Ende setzte sich die SG Leutershausen im Duell der Drittligisten gegen die HSG Hanau mit 32:26 durch. Ein Ausrufezeichen hatte zuvor das Badenliga-Team des Gastgebers gesetzt: Die Mannschaft des neuen Trainers Christian Müller kämpfte sich ins kleine Finale und gewann dort denkbar knapp mit 28:27 gegen den TSV Birkenau.

„Das, was unsere Jungs hier gezeigt haben, war schon sehr ordentlich“, lobte Ralf Schaal vom Spielausschuss der Viernheimer. „Dass die Stimmung in der Mannschaft gut ist, hat man schon in den vergangenen Wochen gesehen. Christian Müller kommt mit seiner Art und Weise sehr gut an und die Jungs harmonieren“, so Schaal. Müller selbst war auch zufrieden: „Wir wollten bei unserem Heimturnier Werbung in eigener Sache machen. Ich denke schon, dass uns das gelungen ist.“ Dabei stand dem neuen Coach erstmals in der Vorbereitungsphase der gesamte Kader zur Verfügung, wodurch das Tempo stets hochgehalten und ein attraktiver Handball gespielt werden konnte.

Rundenstart am 14. September

Schon der Auftakt verlief für die Viernheimer nach Maß: Im Derby gegen den Badenliga-Konkurrenten SG Heddesheim setzte sich der Gastgeber mit 25:22 durch, am Samstag folgte beim 21:26 gegen Hanau ein Achtungserfolg, ehe am Sonntag mit dem 22:21 gegen den Oberligisten Mundenheim der Einzug ins Spiel um Platz drei geschafft wurde. „Da hatten wir das glücklichere Ende für uns“, war für Schaal der 28:27-Sieg zwar schön, „aber wir werden das auch nicht überbewerten“.

Die TSV-Amicitia-Handballer machen jetzt diese Woche noch einmal Pause, ehe die heiße Phase der Vorbereitung startet. „Der dritte Platz ist schön, aber wenn wir am 14. September unser erstes Rundenspiel nicht gewinnen, ist das alles nichts wert“, so Schaal, der auch eine positive Stimmung im Umfeld ausmachte: „Die Halle war immer sehr gut besucht, vor allem bei unseren Spielen. Die Zuschauer honorieren es, wie unsere Spieler rackern und kämpfen. Das kommt gut an.“

Einen guten Osada-Cup spielte auch der TV Friedrichsfeld, der mit 25:19 gegen die HSG Worms (Oberliga) gewann, gegen Birkenau ein 21:21-Remis holte und sich gegen die SG Leutershausen beim 23:33 achtbar aus der Affäre zog. Nicht zufrieden konnte indes die SG Heddesheim nach drei deutlichen Niederlagen sein.

Das Finale zwischen der SG Leutershausen und der HSG Hanau stand lange auf des Messers Schneide. Bis zur 40. Minute konnte sich kein Team absetzen, aber nach dem 19:19 vernagelte SGL-Keeper Benjamin Gärtner regelrecht sein Tor und hatte maßgeblichen Anteil am entscheidenden 8:0-Lauf zum 27:19.

Dabei präsentierte sich Leutershausen insgesamt als die homogenere Mannschaft und ließ bis zum 32:26-Endstand auch nichts mehr anbrennen. „Das war ein tolles Finale eines insgesamt richtig guten Osada-Cups“, zog Schaal Bilanz .