Handball

Handball TSV Amicitia weist Favoritenrolle von sich

Viernheimer Demut

Viernheim/Leutershausen.Runderneuert starten die Handballer des TSV Amicitia Viernheim in die Badenliga-Saison. Mit Christian Müller, der zuvor die SG Nußloch coachte, konnten die Südhessen einen Nachfolger für Frank Herbert präsentieren.

Nach einer enttäuschenden Spielzeit, in der die Viernheimer lange sogar um den Klassenerhalt bangen mussten, wurde auch der Kader neu aufgestellt: Sechs Abgängen stehen sieben Neuzugänge gegenüber. So kamen beispielsweise Björn van Marwick (Heddesheim) sowie mit Justus Mehl (Oftersheim, Rechtsaußen) und Robin Unger (Großsachsen, Kreis) zwei Spieler mit Drittliga-Erfahrung.

„Wir haben eine ordentliche Vorbereitung absolviert, brauchen aber sicherlich noch etwas Zeit, um wirklich eingespielt zu sein“, erwartet er nicht, dass es vom Start weg rund läuft. „Ich kann nicht einschätzen, wo wir stehen. Wir hatten Testspiele gegen höherklassige Teams, in denen wir richtig überzeugt haben, aber dann auch wieder Spiele, in denen wir weit von meiner Vorstellung entfernt waren“, erläutert der erfahrene Coach.

SGL II will Mittelfeldplatz

Auf alle Fälle möchte Christian Müller mit seinem neuen Team Tempohandball zeigen. „Wir werden schneller sein als letzte Runde und in der Deckung variabler“, verspricht er. Dass einige Konkurrenten den TSV Amicitia zu den Meisterschaftsanwärtern zählt, findet der Trainer „schön, aber nicht realistisch. Von Titelambitionen sind wir weit weg.“ Zum Start am 14. September gegen Plankstadt hofft Müller, dass einige noch angeschlagene Spieler wieder zurück sein werden. Definitiv fehlen wird Torhüter Dennis Hoffmann, der mit einer Knieverletzung etwa acht Wochen pausieren muss.

Eine Herausforderung wartet auf die Mannschaft von Aufsteiger SG Leutershausen II. Das Team von Trainer Roger Grössl bleibt bis auf den neuen Keeper Jonas Haslinger (HSG Mannheim) unverändert und bekam mit Matthias Fuhrer (Schriesheim) noch einen neuen Co-Trainer.

Das Ziel der Mannschaft, in die auch immer wieder A-Jugendliche eingebaut werden sollen, ist ein sicherer Mittelfeldplatz.