Haus und Garten

Aus Krepppapier entstehen Anemonen

Blumen halten bei mir nie lange durch. Aber weil ich sie trotzdem unheimlich gerne um mich habe, bastele ich mir Anemonen aus Krepppapier.

Für die Blumen braucht ihr: langen Blumendraht, einen elastischen, leicht klebrigen Blumenkrepp, schwarzen Filzstift, weißes Druckerpapier, einen Kreis als Schablone mit einem Durchmesser von etwa sechs Zentimetern, eine Schere und eine weiße Rolle Krepppapier.

Zuerst einen Blumendraht nehmen und in der Mitte umbiegen, so dass ein halb so langer, doppelter Blumendraht mit einer Schlaufe am Ende entsteht. Dann den Blumenkrepp erst mehrmals um die Schlaufe wickeln, dass diese schön dreidimensional ausgepolstert wird. Das soll nachher der Stempel der Blüten werden, es sollte ungefähr wie ein Wattestäbchen aussehen. Dann den Blumendraht entlang runter wickeln, damit man die beiden Drahtteile nicht mehr sieht.

Die wattestäbchenartig umwickelte Schlaufe mit schwarzem Filzstift anmalen. Stiel und Stempel wären dann soweit fertig.

Jetzt zu den Staubgefäßen: Einen Kreis mit Hilfe der kreisrunden Vorlage auf ein weißes Blatt Papier malen und ausschneiden. Den ausgeschnittenen Papierkreis von einer Seite schwarz anmalen, die andere Seite bleibt weiß. Schaut, dass ihr einen Filzstift wählt, der sich nicht so leicht durchdrückt.

Dünne Fransen schneiden

Anschließend mit der Schere ringsum dünne Fransen in den Kreis schneiden. und diese mit der scharfen Seite der Schere so curlen, wie man das auch mit Geschenkbändchen macht. Dabei ist die schwarze Seite außen, die weiße Seite innen.

Den fertig gecurlten Kreis von unten auf den Blumendraht-Stiel aufspießen. Nun pro Blume sieben Quadrate aus Krepppapier zurechtschneiden, am besten einfach mit der Breite der handelsüblichen Krepppapierrollen als Seitenlänge. Das werden die Blütenblätter. Diese Quadrate nun in Blütenblattform zuschneiden. Die Blätter ebenfalls auf den Stiel aufspießen und direkt darunter ein paar Runden mit Blumenkrepp wickeln, um sie am Runterrutschen zu hindern.