Haus und Garten

Bogenhanf ist hart im Nehmen

Archivartikel

Ein tropischer Dschungel im Wohnzimmer – was auf Fotos so leicht aussieht, ist im echten Leben meist mit viel Pflanzenpflege verbunden. Der Bogenhanf (Sansevieria trifasciata) macht es einem aber leichter. Die hochwachsende Sukkulente aus dem tropischen Afrika ist hart im Nehmen, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG). Selbst bei wenig Licht und Wasser zaubert sie noch schmuckes Grün ins Wohnzimmer.

Am besten wächst der Bogenhanf in einem flachen, aber breiten Topf. Denn er bildet dicke Rhizome, die sich flach unter der Erdoberfläche ausbreiten. Beult sich der Topf oder schauen die Rhizome aus der Erde heraus, rät der BDG zu einem größeren Pflanzgefäß. Die besten Monate, um die Pflanze umzutopfen, sind März und April.

Eine Drainageschicht aus Tongranulat schützt die Pflanze vor zu viel Nässe. Denn die mag der Bogenhanf nicht. Im Zweifel die Gießkanne daher lieber sparsam einsetzen, denn Trockenperioden steckt die Tropenpflanze problemlos weg. tmn