Haus und Garten

Das Comeback der Trockensträuße

Archivartikel

Es war lange üblich, schöne Blumensträuße zu trocknen und als Dekoration zu behalten. Irgendwann war das verpönt – bis jetzt. Vor allem Trockengräser sind wieder im Trend.

Ziergräser sind der neue Dekorationstrend. Man sieht Ideen dafür nicht nur zuhauf in den Kreativ-Netzwerken im Internet, auch die professionellen Wohnstylisten greifen dazu, wie auf Wohntrend-Messen derzeit zu beobachten ist.

In der Natur zeigen die meisten Gräser hierzulande im Herbst ihre großen Rispen in Rot, Gelbbraun, Grüngelb, Dunkelgrün oder gebrochenem Weiß – dann werden die eigentlich unauffälligen Pflanzen zum Hingucker im Garten. Beliebt als Dekoration sind gerade die auffallend fedrigen Rispen – im Handel finden sich künstliche Kopien, aber auch getrocknete Originale.

Die Gräser werden einfach locker in eine Vase gesteckt – wie man es auch mit einem Strauß Wiesenblumen, gepflückt beim Spaziergang, machen würde. Getrocknete Getreideähren, Hortensien- und Lauchkugeln werden kombiniert oder solo in gleicher Weise genutzt. Wem die beige und braun gewordenen Blütenstände nicht gefallen, findet im Handel einige eingefärbte Varianten.

Passt zu Landhausstil

Der Trend passt hervorragend zum noch immer angesagten Landhausstil, aber auch in modernerem und kühlerem Ambiente sind die Trockensträuße ein schöner Hingucker. Ein Tipp: Gerade in einer modernen Einrichtung machen sich die lange als altbacken geltenden Trockensträuße erstaunlich gut, denn sie sind ein optischer Kontrast zu den eher kühl wirkenden Möbeln und sonstigen Dekorationen. dpa-tmn