Haus und Garten

Querbeet

Die Königin unter den Blumen und ihr Hofstaat

Rosen: Passende Begleiter können den Auftritt der Rose im Garten wirkungsvoll unterstützen

Ihre Schönheit und ihr Duft machend die Rose zur Königin des Gartens. Um ihre ganze Pracht zu entfalten, können passende Begleiter ihren Auftritt im Garten wirkungsvoll unterstützen. Bei der Wahl der Beetnachbarn sollte man einiges beachten, damit die „Beziehung“ erfolgreich gedeiht.

So sollten ihre Begleiter ähnliche Ansprüche haben wie Rosen. Sonne darf ihnen nichts ausmachen, und in nährstoffreichen, durchlässigen Böden sollten sie sich ebenfalls wohlfühlen. Außerdem benötigten die Pflanzen jede für sich einen gewissen Abstand zum Nachbarn, damit Luft zwischen den Rosen und ihren Begleitern zirkulieren kann. Dadurch können die Blätter nach einem Regenschauer schneller abtrocknen, so dass sie nicht so anfällig für Mehltau und Sternrußtau werden. Lieblingsrosen und ihre Begleiter sollte man nach Wuchshöhe, Wuchsform, Farbe und Blütezeit kombinieren. Hochwachsende Stauden sollten zeitig angebunden und gestützt werden. Denn wenn sie zu aufdringlich werden, helfen nur Schere und Spaten, um der Rose den ihr gebührenden Raum zu geben. Darüber hinaus sollte der Boden unter der Rose offen bleiben, damit er gelockert und im Herbst zum Anhäufeln genutzt werden kann. Liebevoll kombiniert machen Rosen aus jedem Garten eine blühende Oase – vom Frühsommer bis zum Spätherbst. Besonders Stauden sind die richtigen Begleiter im Rosenbeet. Als klassisch schön gilt die Kombination mit Lavendel, aber auch Salbei und Katzenminze harmonieren mit Rosen, die duftig zarten Blütenwolken des Schleierkrauts setzen die runden Rosenblüten ganz besonders schön in Szene. In romantischen Gärten wird das Ganze mit Koniferen und Ziergräsern als Hintergrundbepflanzung und Buchsbaum als Beeteinfassung akzentuiert. Durch die Kombination von Kletterrosen mit Clematis erhält man zauberhafte Blickfänge, Sitzplätze können sich in verwunschene Paradiese verwandeln. p djd/im