Haus und Garten

Ein Teamplayer unter den Pflanzen

Archivartikel

Die Strauchveronika werden im Handel vor allem für Töpfe und Balkonkästen angeboten – aber der Hobbygärtner setzt sie am besten in gute Gesellschaft. Welche Pflanzen bieten sich als Begleiter an?

Vor allem wegen ihrer hübschen, aber nicht zu auffälligen Blätter wird die Strauchveronika (Hebe) geschätzt. Sie ist damit ein Teamplayer, die ihre Topfnachbarn gut aussehen lässt. Sie selbst steht als Strukturgeber eher im Hintergrund.

Für eine herbstliche Topfkombination rät der Landesverband Gartenbau Nordrhein-Westfalen, die Hebe mit Chrysanthemen (Chrysanthemum), Besenheide (Calluna), Herbstastern (Aster) und Alpenveilchen (Cyclamen) zu kombinieren. Im Frühjahr macht sie sich gut mit Gänseblümchen (Bellis), Stiefmütterchen (Viola) und Zwiebelblumen. Im Sommer passt die Strauchveronika mit Eisenkraut (Verbena), Geranien (Pelargonium) und Petunien (Petunia) zusammen.

Die Heben bilden je nach Art und Sorte mal winzige, mal größere Blätter, die hell- bis dunkelgrün, teils sogar grau oder rot sind. Sie können den Boden bedecken sowie kugelig oder aufrecht gedeihen. Einige Sorte setzen auch blaue, rosa oder weiße Akzente. Diese Vielfalt kann man auch nutzen, um nur Heben miteinander in den Topf zu setzen. Der Landesverband rät, unterschiedliche Sorten zu kombinieren. tmn