Haus und Garten

Querbeet

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Trimmen: Auch im Sommer erwarten den Freizeitgärtner so einige schnittige Aufgaben

Sich zurücklehnen und entspannt das private grüne Paradies genießen: So sieht die Wunschvorstellung wohl jedes Gartenbesitzers für die Sommermonate aus. Ganz so einfach ist es allerdings nicht, denn schließlich sprießt das Grün munter weiter. Freizeitgärtner können ihrem Rasen ebenso wie den Hecken, Sträuchern oder Bodendeckern in der warmen Jahreszeit förmlich beim Wachsen zusehen. Umso wichtiger ist es, regelmäßig nachzutrimmen, damit die heimischen Pflanzen in ansprechender Form bleiben. Und das anschließende Entspannen im frisch gepflegten Freiluft-Wohnzimmer macht dann nochmal so viel Spaß.

Mit dem kräftigen Wachstum bilden sich etwa an Hecken sichtbare Unebenheiten heraus, die sich durch einen Formschnitt wieder ausgleichen lassen. Auf diese Weise behalten Buchsbaum, Kirschlorbeer oder Thuja ihr akkurates Erscheinungsbild. Bei kräftig wachsenden Hecken wie Feldahorn oder Kirschlorbeer empfiehlt sich etwa ein zweimaliger Schnitt. Dies fördert ein besonders dichtes Wachstum. Da in ihnen aber häufig Vögel nisten, müssen die Hecken vorab auf Vogelnester geprüft werden. Spricht nichts gegen den Einsatz, sind für derartige schnittige Aufgaben Heckenscheren mit Akkuantrieb eine gute Wahl. Mit ihrem geringen Gewicht ermöglichen sie ein präzises, ausdauerndes Arbeiten und sind dabei noch abgasfrei, kabellos und besonders leise – ein Plus für eine harmonische Nachbarschaft. Klare Kante zeigen, so lautet auch das sommerliche Motto rund um den Rasen. Wer ein Grundstück mit dichtem Baum- und Strauchbestand sein Eigen nennt, kann für den Pflegeschnitt zu einer Motorsense greifen. So hält der Hobbygärtner auch die Kantenbereiche, die der Mäher nicht so gut erreicht, stets in Form. Akku-Motorsensen sind im Baumarkt erhältlich. Sie sind einfach und ergonomisch in der Handhabung. So gelangt man selbst an schwer zugängliche Bereiche. djd/imp