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Steuer Abzug von Kosten für Handwerker optimal nutzen

Geteilte Rechnung

Archivartikel

Berlin.Wer Handwerker beschäftigt, kann die Ausgaben in der Steuererklärung geltend machen. Absetzbar sind 20 Prozent der Arbeitskosten, erklärt der Bund der Steuerzahler. Maximal kann die Steuerlast jedoch nur um 1200 Euro gesenkt werden, denn Handwerkerkosten sind bei 6000 Euro pro Jahr begrenzt.

Berücksichtigt wird der Steuerabzug grundsätzlich in dem Jahr, in dem die Rechnung bezahlt wird. Das heißt: Wer in diesem Jahr die Grenze von 6000 Euro bereits ausgeschöpft hat, kann die Kosten auch verteilen. So kann mit dem Handwerker vereinbart werden, dass die nächste Rechnung im Januar bezahlt wird.

Arbeiten zum Jahreswechsel

Auch bei größeren Arbeiten ist es möglich, im alten Jahr eine Abschlagszahlung zu leisten und den Rest im kommenden Jahr zu zahlen. Schließlich steht dann ein unverbrauchter Abzugsbetrag von 6000 Euro zur Verfügung. Bei umfangreicheren Arbeiten, die um den Jahreswechsel ausgeführt werden, bietet sich so die Chance, die Abzugsbeträge für zwei Jahre auszunutzen.

Wichtig zu beachten: Ab 1. Januar 2021 gilt wieder der höhere Mehrwertsteuersatz für Handwerkerleistungen. Eventuell wird die Leistung so teurer. Maßgebend für den Steuersatz ist, wann die Leistung vom Kunden abgenommen wurde.

Voraussetzung für die Anerkennung ist zudem eine ordnungsgemäße Rechnung, die nicht bar bezahlt wurde. Absetzbar sind zudem nur die Kosten für die Arbeitsstunden, Anfahrtskosten und Gerätemaschinenstunden. Materialkosten akzeptiert das Finanzamt nicht. tmn