Haus und Garten

Energie Hydraulischer Abgleich kann Kosten sparen

Heizung neu eingestellen

Archivartikel

Berlin.Nach der Heizperiode ist Zeit für Erneuerungen und Sanierungen der Anlage. Doch: Ein Heizungstausch ist sehr teuer. Eine Möglichkeit, die Betriebskosten ohne allzu große Investitionen zu senken, ist ein hydraulischer Abgleich. Dabei wird die alte Anlage nachjustiert und optimal eingestellt.

Rund 90 Euro könne ein durchschnittliches Einfamilienhaus damit pro Jahr an Heizkosten sparen, erläutert die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online. Die Maßnahme koste im Schnitt 690 Euro nach Abzug der staatlichen Förderung in Höhe von 30 Prozent der Nettokosten.

Beim hydraulischen Abgleich ermittelt ein Sanitärfachmann für jeden Wohnraum die benötigte Wärmeleistung. Darauf basierend stellt er die nötige Wassermenge der Heizungsanlage und die optimale Vorlauftemperatur ein.

Er errechnet die Pumpenleistung sowie die nötigen Widerstände im Heizkreislauf. Dadurch wird zum Beispiel sichergestellt, dass von der Umwälzpumpe zu den Heizkörpern und zurück immer genau die benötigte Wassermenge fließt. Das ist wichtig - denn wenn zu viel oder zu wenig Wasser fließt, werden nicht alle Räume im Haus gleichmäßig warm. Die Folge ist, dass kältere Heizkörper stärker aufgedreht werden. Und das verursacht unnötige Kosten.

Die Förderung für den hydraulischen Abgleich muss vor Beginn der Maßnahmen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragt werden. Sie gilt für Heizungen, die bereits seit mindestens zwei Jahren installiert sind. 

Info: Wärme-Check im Internet unter http://dpaq.de/q69M9