Haus und Garten

Jetzt das Blütenfest für den Frühling planen

Zwiebeln und Knollen von Frühlingsblumen gibt es in vielen Sorten – sie sind schnell gepflanzt und machen Lust auf die kommende Gartensaison.

Planung ist das halbe Gärtnerleben. Und wer im Frühjahr eine echte Blütenpracht erleben möchte, der sollte sich am besten jetzt damit beschäftigen. Frühlingsblüher wie Tulpen, Hyazinthen und Krokusse werden ab Oktober als Zwiebel oder Knolle gepflanzt und treiben im Frühjahr von selbst aus. Nach der Blüte sollte man das welkende Grün aber nicht zu früh abschneiden, denn sie lagern die Nährstoffe aus den Blättern wieder in der Knolle ein. Die so genannten Geophyten überwintern, indem sie sich komplett in die Erde zurückziehen. Der Kältereiz durch Minustemperaturen regt dann im nächsten Jahr den Neuaustrieb an.

Im Garten kann man mit Zwiebel- und Knollenpflanzen über einen längeren Zeitraum im Frühjahr Farbakzente setzen, wie die Gartenexperten der Initiative „Blumen – 1000 gute Gründe“ erklären: Schneeglöckchen zeigen sich demnach bereits im Januar und Februar, Krokusse folgen zwischen Februar und März und klassische Osterglocken haben von März bis April Saison, andere Narzissen auch früher oder später. Bei den Hyazinthen beginnt die Blütezeit ab April und Tulpen blühen je nach Sorte zwischen März und Mai.

Die meist schmalwüchsigen Pflanzen sollten in Gruppen gepflanzt werden, damit sie ihre Wirkung entfalten. Größere wie Tulpen und Narzissen mindestens zu fünft, kleinere wie Krokus oder Blaustern gerne in größerer Fläche. Vor einem ruhigen Hintergrund, etwa einer Mauer oder Hecke, kommen sie besonders gut zur Geltung.

Auch auf kleiner Fläche im Topf für Balkon oder Terrasse kann man sich mit einem einfachen Trick ein längeres Blütenfeuerwerk sichern: Die Zwiebeln werden nach Blütezeit und Höhe übereinander eingepflanzt. Für die unterste Lage eignen sich langstielige Tulpen, darüber kommen Hyazinthen und ganz oben die kleinen Krokusse.

Wichtig ist, dass zwischen den Schichten ausreichend Erde bleibt und die Zwiebeln versetzt angeordnet werden, so dass sie sich beim Austreiben behindern. Ein Tipp von den Profigärtnern von „Blumen – 1000 gute Gründe“: Wenn man die Position der Zwiebeln jeweils mit einem Stab markiert und sie erst dann mit Erde bedeckt, lassen sich die nächsten Lagen immer genau dazwischen platzieren. Danach die Stäbe wieder herausziehen.