Haus und Garten

Immojournal

Ofentausch für das Klima

Archivartikel

Frist bis 31. Dezember für alte Holzfeuerstätten

Der Rückgang der CO2-Emissionen während der Corona-Pandemie sei lediglich ein „Einmaleffekt“, so der Präsident des Umweltbundesamtes, Dirk Messner. Die aktuell guten Zahlen geben keinen Anlass zur Entwarnung. Mit Holz als nachwachsendem Brennstoff verbrennt man nach aktuellen Umweltstandards sauber und CO2-neutral. Außerdem zählt Holz zu den staatlich geförderten erneuerbaren Energien. Die Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) setzt auf moderne Ofentechnik und achtet dabei auf die Einhaltung verschärfter Grenzwerte. Oftmals heißt das: Bestehende Holzfeuerstätten müssen je nach Alter und Qualität des Heizeinsatzes nachgerüstet oder erneuert werden.

Holzfeuerstätten, die nicht mehr den geltenden Grenzwerten und Wirkungsgraden entsprechen, müssen modernisiert oder ausgetauscht werden. Aktuell läuft die dritte Stufe der Verordnung – Austauschfrist bis zum 31. Dezember. Sie gilt für Öfen, die vor dem 1. Januar 1995 in Betrieb gegangen sind. Ob die eigene Feuerstätte betroffen ist, kann beim zuständigen Fachbetrieb erfragt werden. akz-o