Haus und Garten

Unwetter Versicherungen springen für Hausbesitzer ein

Schäden meist gedeckt

Archivartikel

Berlin/Hamburg.Fehlende Dachziegel am Haus, Blechschäden am Auto: Orkan „Sabine“ hat deutliche Spuren hinterlassen. Die gute Nachricht: Die meisten Sturmschäden sind versichert, erklärt der Bund der Versicherten (BdV) in Hamburg. Doch Hauseigentümer brauchen für manche Schäden Extra-Schutz. Grundsätzlich gilt: Hausrat- und Wohngebäudeversicherung kommen laut BdV meist für Schäden auf, die etwa durch Brand, Blitzschlag, Leitungswasser oder Sturm und Hagel entstanden sind.

Erweiterung sinnvoll

Voraussetzung bei Windschäden ist, dass der Sturm tatsächlich die Schadensursache bildet. Mindestens muss hierfür Windstärke acht geherrscht haben. Den Nachweis dafür muss im Zweifel der Versicherte erbringen. Beim Orkantief „Sabine“ dürfte dies aber allein durch die Berichterstattung in den Medien einfach sein. Wichtig zu beachten: Für Schäden, die durch Starkregen oder Überschwemmungen verursacht wurden, reicht der Versicherungsschutz oft nicht. Dafür ist in der Regel eine Erweiterung des Versicherungsschutzes auf Naturgefahren nötig. Als Ergänzung zur Hausrat- oder Wohngebäudepolice wird die sogenannte Elementarschadenversicherung abgeschlossen.

Die Wohngebäudeversicherung mit Elementarversicherungsschutz übernimmt nach einem Unwetter die Kosten für die Reparaturen im und am Haus sowie den Nebengebäuden. Sie zahlt auch für die Trockenlegung und Sanierung des Gebäudes, den eventuellen Abriss sowie Konstruktion und Bau eines gleichwertigen Hauses, erklärt der Versicherungsverband GDV. dpa