Haus und Garten

Versorgung Umstellung auf H-Gas

Zuschüsse möglich

Archivartikel

Mainz.In einigen Bundesländern wird die Gasversorgung umgestellt. Statt wie bisher L-Gas (low caloric gas) erhalten Haushalte dann H-Gas (high caloric gas). Dafür müssen auch L-Gas verbrennende Geräte umgerüstet oder ausgetauscht werden, erklärt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Das betrifft zum Beispiel Gasthermen, -heizkessel, -öfen, -kamine und -herde sowie Gasdurchlauferhitzer.

Die Kosten für die Umrüstung übernimmt der Netzbetreiber und legt sie über die Netzentgelte auf alle Gaskunden um, erläutert Max Müller von der Verbraucherzentrale. Die Umstellung ist jedoch über einen langen Zeitraum angesetzt – bis 2030, in einzelnen Ländern vermutlich kürzer. Daher fallen die Kosten für Kunden kaum ins Gewicht.

Bis zu 500 Euro

Wer von einem Austausch betroffen ist, kann für ein neues Gerät Zuschüsse in Höhe von 100 Euro pro Gerät beantragen, für Heizanlagen sogar bis zu 500 Euro je nach Alter.

Wer im Zuge der Austauschaktion freiwillig umrüsten möchte, habe ebenfalls Anspruch auf den Zuschuss, erklärt Müller. Nur für Geräte, die älter sind als 25 Jahre, gibt es keine Förderung. Übrigens: Wer sich weigert, die Umstellung mitzumachen, muss damit rechnen, dass die Anschlussstelle gesperrt wird.