Haustiere

Übergewicht Schon kleine Veränderungen können helfen

FdH für dicke Hunde ungeeignet

München.Mit FdH mal schnell überflüssige Pfunde loszuwerden, mag für Hundehalter verlockend klingen. Doch die „Friss die Hälfte“-Methode ist auf keinen Fall für füllige Vierbeiner geeignet, warnt das Magazin „Ein Herz für Tiere“ (Ausgabe September 2019).

Hierdurch halbiert sich zwar die Energiezufuhr, allerdings entgehen dem Hund auch wichtige Vitamine, Proteine und Mineralstoffe. Um diesen Nährstoffmangel zu vermeiden, sollte besser auf Diätfutter umgestellt werden. Dieses wird nämlich mit Füllstoffen gestreckt, die kaum Kalorien enthalten.

Kalorienbomben streichen

Auch wenn der tierische Freund noch so bettelnd guckt, Käsewürfel oder Wurstscheiben sind tabu. Stattdessen sollten Besitzer ausprobieren, ob der Hund nicht auch Apfel, Birne oder Beeren und Co. akzeptiert. Was ebenfalls hilft, ist in Wasser aufgeweichtes Trockenfutter oder Nassfutter – das mache die Tiere schneller satt.

In der Diätphase sollte man jeden Tag an den Gassigang noch eine halbe Stunde dranhängen. Da Bewegung auch jedem „Dickerchen“ gut tut, kann man Sport und Belohnung spielerisch verbinden: Leckerchen – natürlich möglichst kalorienarm – werfen und den Hund auf die Suche schicken.

Spezialnapf verhindert Schlingen

Hunde, die ihr Futter herunterschlingen, tricksen unnötig ihr Sättigungsgefühl aus. Sie fühlen sich nicht satt, obwohl der Napf leer ist. Trockenfutter hat ähnliche Effekte: Es macht erst satt, wenn es im Magen aufgeweicht wurde.

Helfen kann Schnellessern ein Schlingnäpfchen mit unebenem Boden. Dabei muss sich der Hund jedes Stückchen zusammensuchen – und haben so mehr Zeit auf ihr Sättigungsgefühl zu hören.