Heddesheim

Heddesheim Ferienspiele des Hundevereins / Imkerin zu Gast

Bienen und folgsame Vierbeiner

Archivartikel

„Was haben Bienen und Hunde gemeinsam“, werden sich wohl viele der Kinder gefragt haben, die sich an diesem Nachmittag auf den Weg zum Hundeplatz in Heddesheim aufgemacht haben. „Wir stellen unser Ferienprogramm jedes Jahr unter ein anderes Thema“, informierte die erste Vorsitzende des Heddesheimer Hundevereins, Doris Trapp. In einem Jahr habe man den Kindern die Aufgaben von Personenschutzhunden näher gebracht, ein anderes Mal ging es um die Ausbildung von Schutzhunden.

Und da auf dem Gelände Bienenstöcke stehen, die vom Imkerehepaar Martina und Klaus Jung betreut werden, wollte man in diesem Jahr den Kindern die Bedeutung der Bienen näher bringen. Zu diesem Zweck brachte Fachfrau Martina Jung neben Anschauungsmaterial auch einen Schaukasten mit lebenden Bienen mit, um den die Kinder mit etwas Abstand standen und viel Wissenswertes über die Honiglieferanten erfuhren.

Mögen die Informationen über die Bienen auch noch so interessant sein, so waren die neun Kindern doch in erster Linie gekommen, um etwas über den Umgang mit Hunden zu erfahren. „Fast alle diese Kinder haben keinen eigenen Hund“, berichtete die Vorsitzende. Also ging es nun auch darum, wie man mit den Vierbeinern umgeht – und dass ein Hund eben kein Spielzeug ist.

Bevor es mit den „Vereins-Hunden“, lauter liebenswerten und verschmusten Vierbeinern, auf den Platz ging, gab es für die Kinder noch eine theoretische Anleitung. Eine Broschüre, machte sie mit den „12 Regeln für den Umgang mit Hunden“ vertraut.

Sitz, Platz, Fuß auf Zuruf

„Die wichtigste Regel ist, niemals einem Hund das Fressen wegzunehmen“, ermahnte die Vorsitzende eindringlich die Kinder. Dann ging es endlich auf den Übungsplatz. Nun durfte jeder einen der Hunde an der Leine führen.

Die Tiere folgten brav den Kindern und machten sogar auf ihre Anweisung „Sitz, Platz und Fuß“. „Ich wünsche mir einen Hund, am liebsten einen Labrador, aber meine Mama ist strikt dagegen“, erzählte Schülerin Elena. Einen eigenen Hund bekam sie natürlich auch hier nicht. Dafür gab es aber am Ende des erlebnisreichen Tages für alle neben einer Pizza noch einen Pokal, eine Medaille und eine gut gefüllte Überraschungstasche.